HOME
   
 

 

 

CD-Reviews - Live-Reviews - Interviews

song-reviews
- press

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

appetizer [1] [2]
reborn [1] [2] [3]
sudden death [1] [2]
the scare behind [1] [2] [3]
dominance of will [1] [2]
top
Quelle: bands im www

appetizer

Mit "Appetizer" haben Drown Inc. wieder eine fette Kohle nachgeschoben. Wir hatten die Band ja bereits mehrfach auf unseren Seiten gefeatured, aber die aktuelle Maxi ist wirklich nochmal eine ausführliche Rezension wert.
Ganz klar: es fand eine positive Entwicklung in der Band statt. Der Sound ist enorm fetter geworden, die Vocals um mehrere Stufen aggressiver. Axl macht am Mikro eine wirklich gute Figur und hat mit Sicherheit genug Power in der Kehle, um sich mit Drown Inc. ganz nach oben zu singen. Die uns vorliegende Studioproduktion kommt mit 4 Songs, von denen mindestens 3 Hitpotential haben. 

Tracklist:
1. sad sky 2. fix 3. goodbye 4. mindfist

Gleich der erste Song "sad sky" hämmert enorm 
aus den Boxen, Aufnahmequalität und Schalldruck sind wirklich erstklassig. :-) (Tipp: nicht mit Kopfhörern reinziehen, ich habe jetzt noch Probleme)
Der Einstieg über Bass und Basedrum ist
gut gewählt, die Gitarre schwächelt am Anfang etwas, das wird aber durch Axl´s Organ wieder ausgeglichen.
Einordnen würden wir den Sound ungefähr im Bereich "Crosscore", machen wir aber nicht. :-) "Fix" beginnt schon eher metallisch... Kurzes hartes Riff, dann ruhiger Einstieg...dann die absolute Härte. So muss Metal klingen, dann klappt es auch mit den Nachbarn. Der dritte Track, "goodbye" fällt schon rein klanglich aus dem Rahmen der CD. Unserer Meinung nach gibt es hier sicher noch etwas zu verbessern, aber das zu beurteilen steht uns nicht zu und ist mit Sicherheit auch Geschmacksache. Um ganz sicher zu gehen, habe ich den Song mehreren Freunden vorgespielt, die Meinungen gingen von genial bis naja... Es obliegt also jedem Hörer selbst, sich ein Bild zu machen. Mir persönlich war der Song etwas zu verspielt. Track 4 "mindfist" ist ja schon eher ein alter Bekannter. Tja, was soll man über einen Song schreiben, der die sprichwörtliche Härte ist? Vielleicht: Leute zieht Euch das rein? Jo, das machen wir dann auch... Also Leute zieht Euch "Mindfist" rein, Boxen aufreissen, zurücklehnen und geniessen. (Vorher unbedingt Haustür aufmachen und schonmal die Nummer vom Ohrenarzt raussuchen) :-) Der Sound ist genial einfach, brutal schnell und einfach gut. Alles in Allem: wir geben dem letzten Release von "Drown Inc." eine eindeutige Empfehlung. Kompromissloser Metal, mit Anleihen aus dem Hardcore, verpackt in einer geilen Mischung aus Gesang und Sound.

top

<back
Quelle: Metalius Online Mag

Appetizer

Da darf ich jetzt aber eine ehrenvolle Aufgabe übernehmen. Oder sage ich besser...ach jetzt soll mal eine Frau ran? Nun muss ich mich wohl ziemlich ins Zeug legen! Was gerade gut aufgehoben in meinem CD-Player rotiert, ist die aktuelle Vier-Track Scheibe von "Drown Inc." namens "Appetizer". Ins Zeug legen insofern, weil Drown Inc. von meinen Kollegen bisher für ihre Releases durch die Bank weg gute bis sehr gute Kritiken ergattert haben. Man möge es mir bitte verzeihen, dass der Name Drown Inc. bis vor kurzem noch ein fremder Klang in meinen Ohren war, darum bin ich wie es sich gehört, meinem eigenen Befehl gefolgt, mich um Geschehnisse und Taten der Vergangenheit (die mir ja nun bisher leider entgangen waren) zu kümmern. Und was stelle ich fest? Auf alle Fälle haben wir es hier mit Musikern zu tun, die auch schon zu genüge die Schattenseiten des Lebens ertragen mussten. An anderer Stelle wurde schon ausreichend darauf eingegangen. Was mir bleibt zu sagen, ist einfach nur die Tatsache, dass man sich nicht hängen, sondern einfach von den Zeichen der Zukunft hat leiten lassen. Was erscheint mir da sinnvoller, als einen Blick in die Zukunft zu werfen und die heißt nun mal "Appetizer", welches gleichzeitig einen Vorgeschmack auf die erste Longplayer Rille darstellen soll. Vor kurzem konnte die Band einen eigens von Metalius ausgeschriebenen Wettbewerb für sich entscheiden. Dies sollte also nun die Grundlage für dieses Album schaffen, welches in einem Zeitraum von sechs Tagen in dem Tonstudio "Perle am Rhein" aufgenommen werden konnte. Den Anfang macht der Song "Sad Sky" , der durch ein Bass und Drum- Duell von Thomas und Michael eingeleitet wird, welche sich dann doch erweichen lassen und eine druckvolle Gitarre und Sänger Axel zum Einsatz kommen lassen. Mir gefallen übrigens die druckvollen Drums sehr gut, die Drown Inc. im Gepäck haben, sowie die Solomomente und das Nacheinandereinsetzen der übrigen Instrumente. Die Stimme ist da schon eher Geschmackssache, die man am besten mit Shoutgesang umschreiben kann. "Fix" folgt dann als nächstes, wo man das Instrumentarium gemächlicher einsetzt, dennoch eine gewisse Härte bewahren kann. Wie auch auf "Goodbye" kann ein variationsreiche Gitarre erneut überzeugen. Die Songs wahrscheinlich zu spärlich umschrieben, hat das einen Grund, nämlich den, um auf den Punkt zu bringen, dass der letzte Track "Mindfist" der Hardcore-Metaller einfach der gelungenste der 15-Minuten Scheibe ist! Er ist zwar der kürzeste, aber vielleicht liegt darin die Würze? Die Gitarre geht hier dampfausgerüstet ab...mein lieber Scholli. Erinnert irgendwie an Fear Factory zumindestens am Anfang und im Mittelteil, hier scheint die Stimme auch am besten aufgehoben zu sein. Wenn ich keiner Täuschung ausgesetzt bin, dann verrichtet zumindest ein weiteres Bandmember zusätzlich Shoutarbeit, neben Axel versteht sich (der leider die Band verlassen hat, wie Dirk)... "Can you fell my mindfist"... dass sag ich natürlich ganz ohne List...wer weiß wer mich sonst erschlagen würde *g*

7,5 von 10 Thumbstones

TOP <back
Quelle: Metalius Online Mag

eine cd drei meinungen war das motto dieses mal!

reborn

Alte Bekannte unserer Seite sind DROWN INC., und nach Ihren Problemen, melden Sie sich zurück und zwar mit dem Album: REBORN. Mit dem neuen Frontmann, Axel, hauen sie uns was um die Ohren! Leider kommt der gesamte Stimmenumfang von Axel nicht so gut rüber wie live aber geil ist es trotzdem. Fünf Stücke sind auf dem Silberling, und alle fünf gehen nach vorne und überzeugen auch starsinnige Leute wie mich, dass Hardcore nicht immer scheisse sein muss. Im Gegenteil: DROWN INC. kombinieren Hardcore mit metallischen Elementen und das mit Erfolg, denn mir gefällt das was die Jungs machen. Bleibt mir nur zu hoffen, dass ich sie bald wieder live sehen kann aber diesmal in einem vollen Haus, denn diese Band hat es verdient!!! Ich bin auf jeden Fall heiss, auf das was mir die Combo als nächstes auf den Schreibtisch knallt.... 

9 von 10 Thumbstones (Jens E.)

 Ja wie, ja was? Schon wieder ein Review über DROWN INC.? Jepp!! Die Jungs sind eben kreativ! Der CD Titel ist auch total richtig getroffen, denn sie fangen ganz von vorn an. Ihr fragt Euch warum? Tja.........das werdet ihr hier erfahren. Aber der Reihe nach: Vor gut einem Jahr, genau am 16.04.2000, verloren DROWN (so hiessen sie vor ihrem Namensänderung), ihren Sänger Oliver, der aufgrund eines tragischen Autounfalls ums Leben kam. Danach fand sich auch schnell ein geeigneter, aber keinesfalls ebenbürtiger, Nachfolger für unseren Oli, mit dem eine Demo-CD produziert wurde. Aus Gründen, die uns aber nicht bekannt sind (wollen wir auch gar nicht kommentieren), wurde die Zusammenarbeit mit diesem welchen kurz darauf wieder beendet! Also ging es wieder auf die Suche! Vielen Bands fällt es verdammt schwer, einen geeigneten Sänger zu finden. DROWN INC. anscheinend nicht, denn sie haben mit Axel (Erfinder der gleichnamigen Frischmilch, die es allerdings nur im Schwabenländle gibt *g*) einen hervorragenden Sänger gefunden, der an Oli's Qualitäten heranreicht! Und schon konnten die Arbeiten zu REBORN losgehen. Unexplored, Proposal of redemption, Fever, Gone und Walk in line! So heissen die 5 Kracher auf diesem silbernen Datenträger! Wieder mal ein typisches DROWN INC.-Produkt, dass durch die professionelle und druckvolle Produktion, sowie auch dem Können der Band einem die Lautsprechermembrane um die Zwiebel düsen lässt! Kurz gesagt: KICK IT!!!!!!!! Wer nach diesem Scheibchen noch sein Hirn an der richtigen Stelle hat, hat keins *g*!!! Hören wir von dieser Band in Zukunft noch mehr? Solch Frag' uns dünkt, wenn wir uns REBORN anhören! Und wir müssen die Frage mit einem satten "JAU! HOFFENTLICH!" beantworten! An DROWN INC. kommt über kurz oder lang keiner dran vorbei, da die Jungs einen ganz eigenen Stil haben und nicht auf irgendeinen "ZUG" mit aufspringen! Es gibt nämlich viele Bands, die versuchen eine andere Band zu imitieren. Das geht aber meistens schief! Auch lassen sich die Ruhrpötter nicht in eine bestimmte Schublade stecken, sondern ziehen straight ihr Dingens durch! Nur so kommt man im Leben weiter (meistens zumindest)! Bleibt zu hoffen, daß DROWN INC. mit diesem Album endlich der Durchbruch gelingt, denn Talent haben die Düsseldorfer Metalheads. 

9,5 von 10 Thumbstones (Manne & Jürgen) 

Also eines muss man den Musikern dieser Kapelle lassen: sie haben ihre Instrumente wirklich gut im Griff und an Abwechslung bzw. guten Ideen mangelt es bei ihnen auch nicht! Recht groovige Riffs bieten sie, doch um ehrlich zu sein missfällt mir der Gesang! Es käme dieser Band sicherlich nicht zu Schaden, wenn die vokalen Expressionen etwas aggressiver ausfallen würden. 20 Minuten hauen sie einem dreckigen Hardcore um die Ohren, der live auf jeden Fall in der Lage ist, den ein oder anderen Moshpit auszulösen (siehe auch Internet@Metal -Konzertbericht). Der Sound der Aufnahme ist insgesamt gesehen recht cool, auch wenn ich meine an wenigen Stellen Übersteuerungen zu hören und die einzelnen Instrumente meistens ziemlich getrennt wirken. Sie klingen übrigens so ähnlich wie unsere Bremer Local - Heros "MASS INSANITY", deren Demo "Reflecdead" in etwa die gleichen Schwächen und Stärken hat wie diese hier. Genügend Potential haben sie auf JEDEN Fall und zudem ziehen sie ihre Sache eindeutig sehr couragiert und kompromisslos durch, also wird's mal langsam Zeit dass sie unter die Fittiche eines guten Labels kommen! 

7,5 von 10 Thumbstones (Jan)
TOP  <back
Quelle: bands im www

reborn

Mit „REBORN“ wurde uns eine Demo-CD vorgelegt, die es wirklich in sich hat.
Die vier Musiker von „Drown Inc.“ packten auf den Silberling 5 Songs, die sicherlich in
der Scene noch Maßstäbe setzen werden.
Es handelt sich um wirklich kompromisslosen Metal der Extra-Klasse, der noch dazu mit
ausgefeilten Melodien imponieren kann. Den Sound könnte man als Mischung aus Pantera und vielleicht Korn beschreiben. Aber damit würde man der Musik wahrscheinlich Unrecht tun, deshalb lassen wir die Einordnung in die beliebten Schubladen...
Die Lyrics sind durchgängig als „düster“ zu beschreiben, was das Gesamtbild allerdings
nicht beeinträchtigen kann. Die Texte verdienen es, dass man sich damit näher beschäftigt...
Unser Favorit auf dem Album ist eindeutig „fever“, hier stimmt einfach alles.
Treibende Riffs, ein klar dominierendes Schlagzeug, die wirklich kräftige Stimme des Frontmanns und eine Hookline, die diesen Namen verdient hat. Der Wiedererkennungsfaktor
ist hier garantiert vorhanden.
Was uns besonders gefallen hat: Die Songs klingen nicht nach Retorte und Krampf...
Jeder Song hat seine Eigenheiten, die beim Hören sofort erkennbar sind.
Mit Axel als Sänger haben „Drown Inc.“ einen guten Griff gemacht, der Mann hat wirklich Dampf in der Kehle.
Das Artwork der CD ist sicherlich Geschmacksache, meiner Oma würde ich das Cover nicht
vorlegen wollen... :-)
Es passt aber dennoch irgendwie zum (Arbeits?)Titel „Reborn“...
Ein weiteres Highlight der CD ist „gone“. Auch dieser Track bekommt unsere Hörempfehlung.
Alles in allem, ein Album, das sehr homogen wirkt. Die Songs sind erfrischend anders als das, was man so von anderen „Nachwuchsbands“ zu hören bekommt. Wir denken, dass „Drown Inc.“ Ihren Weg machen werden. Bleibt abzuwarten, was die Labels von der Musik halten.
Die Songs sind auf alle Fälle auch für die Leute geeignet, die sich bisher mit Metal nicht richtig anfreunden konnten.
top <back
Quelle: Bright Eyes (Print 04/'01 and Online)

reborn

Tracklist: 
1.Unexplored 2.Proposal of redemption 3.Fever 4.Gone 5.Walk in line 

Die sympathischen Düsseldorfer wollen wohl einen neuen Rekord aufstellen !? Anders ist es nicht zu erklären, dass sie schon zum vierten Mal mit einer Mini und neuem Sänger in unserem Heft vertreten sind. Wie auf den Vorgängern dominiert der DROWN'sche Power Groove. Arschhart und drückend, aber ich fand den Vorgänger "The scare behind" einen Tick besser, weil mutiger und abwechslungsreicher. Der neue Sänger kommt für mein Empfinden noch eindimensional daher und auch beim Songwriting sollten DROWN auf mehr Ausgewogenheit setzen und wieder mal einen flotteren oder experimentelleren Song einbauen. Dennoch für Freunde groovenden, modernen Kraftsounds kein Fehlkauf. Der Preis für den Fünftracker liegt mir leider nicht vor, aber 
DROWN INC. warten in der Bismarckstraße 70,
40210 Düsseldorf auf Eure Anfragen !
top <back

Quelle: Metalius Online Mag

sudden death

So...die seit langem erwartete neue Scheibe von DROWN INC. ist endlich unters Volk gebracht. Wer sich jetzt fragt, wer denn bitte hinter DORWN INC. steckt, den darf ich an dieser Stelle aufklären das es sich dabei um die ex-"DROWN" Band aus dem deutschen Lande handelt und das ganze mit dem neuen Sänger CHRIS DELAS. Ob dieser ein würdigen Nachfolger für den tragisch verunglückten Olly darstellt, werdet Ihr in den nächsten Zeilen zu lesen bekommen. Die neue Besetzung hat im übrigen nichts mit der Namensänderung zu tun, die kommt ganz einfach dadurch zu stande das es dann doch einige mehr oder weniger erfolgreiche Bands mit dem Namen "DROWN" gibt und um jeglichen Verwechslungen in der nahen Zukunft aus dem Wege zu gehen, hat man sich halt für das anhängen des wirkungsvollen INC.´s entschieden.

Nach dem besagtem tragischen Tot von Olly dachte man schon es ist um "DROWN" geschehen. Aber wie heisst das Sprichwort so schön: TOTE LEBEN LÄNGER. Ja und ich darf auch sagen, sie haben sich mit einer Hammer CD zurück gemeldet. Mit dem neuen Sänger Chris, der im übrigen ein Freund von Olly darstellt, haben DROWN INC. tatsächlich einen würdige Nachfolger gefunden. Schon der erste Song "DAYLIGHT HURTS" geht ab wie HARRY. Bombastisch geiler Gitarrensound und dann zack.. setzt Chris mit seiner einfach genialen Stimme ein. Ich möchte die Stimme von OLLY nicht schlecht machen, die war sehr geil, aber Chris könnte (konnte) OLLY schnell ersetzen - zumindestens was den gesangstechnischen Part angeht. Alles weitere darf die alte Besetzung und die vorhandenen Fans entscheiden.

Dann "NO NEWS TO TELL". Geile Gitarrenryhtmik. Der Gesang ist hier lene besondere Atmicht verzerrt, was dem Song eiosphäre gibt. JA da es sich um eine 3 Song CD handelt, dass Wort "NUR" möchte ich an dieser Stelle aber nicht mit anbringen, kommt mit "SUDDEN DEATH", der auch den Titelsong darstellt, leider schon der letzte Song. Da gibt es im Grunde nicht viel zu sagen, ist genauso hammermässig wie die anderen Songs es auch sind und vorallem NEU(!). Bevor ich jetzt aber zum Ende komme, möchte ich die sehr gute Arbeit des Drummers MICHA nicht ungenannt lassen - druckvolle Spielweise, super Drumming.

Da die Jungs die CD im Band eigenen Übungsraum aufgenommen haben, hört sich das ganze manchmal etwas seltsam an, was der CD aber zum Glück keinen Abbruch tut. Soweit ich mich erinnern kann, ist das die erste CD bei mir, die trotz des teilweise seltsamen Sounds eine volle 10 bekommt, obwohl ich zugeben muss, das ich beim Sound immer etwas wählerisch bin. *g* Also wer sowieso schon DROWN INC.-Fan ist, kommt an dieser CD nicht vorbei. Alle anderen sollten unbedingt mal reinhören, es lohnt sich.

AKTUELLE INFO: Sänger CHRIS DELAS singt ab sofort (03.11.00) doch nicht mehr für die Band!

10 von 10 Thumbstones

top <back
Quelle: Bright Eyes (Print 01/'01 and Online)

sudden death

Tracklist: 
1. What 2. Dominance of will 3. The News 4. Discover 

my soul Um Verwechslungen mit den Amis aus dem Weg zu gehen, haben die sympathischen Düsseldorfer ein "Inc." an den Bandnamen angehängt. Der tragische Tod des Sängers Oliver Albrecht, der überraschend aus dem Leben gerissen wurde, steckt den Jungs immer noch in den Knochen, trotzdem haben sie nicht aufgegeben, sondern bringen jetzt, ein gutes halbes Jahr später, die dritte Mini heraus. Und wüßte man es nicht besser, daß ein neuer Shouter agiert, man meint, Oliver himself zu hören. Speziell beim Opener "Daylight hurts" schlappt Chris Delas in seinen Fußstapfen. Musikalisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger "The scare behind" nichts geändert, es dominiert weiter die Abrißbirne des DROWN'schen Power Grooves im neuzeitlichen METAL-Gewand, dem wieder einige Melodien beigefügt wurden. Überhaupt gibt's, wie schon vorher, keinen Grund, sich diese Mini nicht zuzulegen. Für 8 Spuren ist's auch wieder ein fetter Sound. Besucht die Homepage unter www.drowninc.de , mailt an contact@drowninc.de oder wendet Euch an DROWN Inc., Bismarckstraße 70, 40210 Düsseldorf. Es lohnt sich, auch wenn ich den Preis leider verschlampt hab...
.
top <back
Quelle: bands im www

the scare behind
Beim ersten Querhören fiel es mir schwer, Vergleiche mit anderen Bands zu ziehen.
Daran hat sich bis jetzt auch nichts geändert. Vielleicht ist das auch gut so, denn ich denke, die Musik von Drown Inc. lässt sich nicht ohne weiteres in irgendwelche Schubladen pressen.
Gleich zu Beginn fiel mir der unglaublich kraftvolle Gesang auf.
Leider musste ich lesen, dass der Sänger der Band bei einem tragischen Unfall um sein Leben kam.
Seine Stimme und Ausdruckstärke dominieren ganz klar alle Songs. Nach dem mehrmaligen Anhören kann ich mir die Songs nicht mehr ohne seine Stimme vorstellen.
Ein paar Worte zur Musik: Alle Songs haben eine Gemeinsamkeit - die schwere Baseline. Besonders gefiel mir der Song "dominance of will", hier kommt zu den schweren Riffs eine Hookline hinzu die den Gesang sehr gut unterstützt.
"Mindfist" ist ein weiterer Song, von dem man sagen kann, dass es sich um Metal in Reinkultur handelt. Geradlinig und ohne überflüssige Schnörkel.
Mit "Nobody's Hand" beweisen Drown Inc., dass sie Ihr Handwerk wirklich verstehen. Es ist der ruhigste Song der Band. (wobei "ruhig" relativ ist)
Laut spielen kann jeder, aber die leisen Zwischentöne zeigen erst, dass man seine Musik lebt. Bei diesem Stück kann man die Boxen weit aufdrehen und sich zum Hören zurücklehnen. Beginnt der Song eher ruhig, startet er dann über einen etwas verspielten Zwischenteil voll durch. Auch hier war es wieder der Gesang, der mir imponierte.
Es fällt schwer, Musik oder eine Band in solch einem kurzen Text zu beschreiben. Deshalb möchte ich Euch an dieser Stelle nur noch einmal an´s Herz legen: Hört Euch Drown Inc. an und lasst die Musik auf Euch wirken. Bei mir hat sie es auf alle Fälle getan, Drown Inc. gehören bereits jetzt zu meinen Favoriten. Ich hoffe, in Zukunft Neues von der Band zu hören und sie auch einmal live zu erleben.

top <back
Quelle: Bright Eyes (Print 04/'00 and Online)

the scare behind

Tracklist: 
1. Squealing for nothing 2. Nobody's Hand 3. Deny 4. Mindfist 

Das nenne ich endlich mal Weiterentwicklung ! Die Band hat sich alle "Kritik", die sie nach dem - durchaus gelungenen - akustischen 99er Lebenszeichen "Dominance of will" hören mußte, umgesetzt. Abwechslungsreichere Vocals, spannend aufgebautes und atmosphärisches Songwriting ("Nobody's hand", "Deny"), a bisserl mehr Speed ("Mindfist") und last but not least einen druckvolleren Sound toppen den Vorgänger glatt. 10,- DM (inkl. P. + V. !!) für diesen melodischen Härtebatzen sind mehr als fair. Wird Zeit, daß sich auch die Firmen mal an den Jungs gütlich tun ! Ordert das Teil noch heute bei DROWN, c/o Michael Rutta, Bismarckstraße 70, 40210 Düsseldorf oder unter http://www.drown.de
top <back
Quelle: Metalius Online Mag

the scare behind

TRARAHH!! Nach ihrer ersten CD haben OLIVER ALBRECHT (Vocals), DIRK PREYLOWSKI (Guitars, Backing Vox), THOMAS PRESCH (Bass, Backing Vox) und MICHAEL RUTTA (Drums) nun eine zweite starke FOUR-TRACK-CD rausgebracht. THE SCARE BEHIND knüpft nahtlos an das Debütalbum DOMINANCE OF WILL an. Klingt ein bisschen wie eine Mischung aus GUANO APES und MACHINE HEAD. Man hört auch sofort, dass die vier Jungs ein eingespieltes Team sind und dass die wirklich was können. Leider sind es nur 4 Songs geworden (auf der ersten CD übrigens auch nur 4) aber der ultimative IMMER MITTEN IN DIE FRESSE - Sound macht dies wieder gut. Leider hat die Combo das wertvolle Mitglied OLIVER ALBRECHT am 16.04.2000 durch einen tragischen Autounfall mit Todesfolge verloren. Ich schätze, einen würdigen Nachfolger zu finden (mit so einer RÖHRE!!) dürfte schwierig werden. Wenn ihr den Jungs euer Beileid mitteilen wollt, dann schreibt eine Mail an: drown@drown.de oder www.drown.de ! Ich bekunde auch mein HERZLICHES BEILEID und sage Kopf hoch: THE SHOW MUST GO ON !!!!

7,5 von 10 Thumbstones

top <back
Quelle: Bright Eyes (Print 11/'99 and Online)

Dominance of will

Powermetalcore mit Groove und Melodie hat sich dieser Düsseldorfer Kraftbatzen auf das Info geschrieben. Damit liegt sie mal gar nicht schlecht, denn die selbstgebrannte und eigenproduzierte (okayer Sound trotz Aufnahme im Proberaum) Silberscheibe sorgt für Kurzweil und läßt schon beim knackigen Opener "What" den Fuß mitwippen. Alle 4 Songs sind knapp gehalten und kommen direkt auf den Punkt. Besonders hervorzuheben ist die Gitarrenarbeit von Dirk Preylowski, während Sänger Oliver Albrecht noch an sich arbeiten sollte. Von unserer Düsseldorfer Dependance André habe ich aber erfahren, daß dem so ist. Live sollen die Jungs übrigens noch druckvoller kommen und Augenzeugen zufolge knallen. Langer Rede, kurzer Sinn, wer auf harten Metal, der auch mal hüpfen erlaubt ("The news") steht, sollte einen Zehner (inkl. P + V) eintüten und an DROWN, Bismarckstraße 70, 40210 Düsseldorf schicken.  

top <back
Quelle: Metalius Online Mag

Dominance of will 06/00 

Wie einige von euch ja schon wissen dürften, ist Sänger OLIVER leider tödlich verunglückt. Wie wir aus sicherer Quelle erfahren haben, werden DROWN weiter machen. Es wird natürlich sehr schwer OLIVER zu ersetzen, da er doch eine sehr geile Stimme hatte. So nun zur CD. Wie immer geben hier DROWN mal mächtig viel Gas. Sehr druckvoll das Ganze. Die einzelnen Songs haben den richtigen Power um auch im Ohr hängen zu bleiben. Mir bleibt eigentlich nur zu wünschen das DROWN den Tot von OLIVER gut überstehen und einen geeigneten Ersatz finden. Denn DROWN haben die Möglichkeit eine ganz grosse Band zu werden. Und wir alle hoffen es doch, dass sie es packen. Sorry, ist jetzt nicht unbedingt ein richtiges CD Review geworden.

9,5 von 10 Thumbstones

top <back

 

live [1] [2] [3] [4] [5]  top
quelle: planet heavy metal

Live Review : Drown Inc. , Bad Spirit und Justainer im Rahmen des Club Maggot im Stahlwerk am 20.09.2002


Lang, lang ist’s her, dass man was von den Dampf Metallern von Drown Inc.ein Lebenszeichen in Form eines Gigs zu sehen hatte. Dies war jedoch nicht ohne Grund, dazu aber gleich mehr. Nach über einem Jahr Live Abstinenz wollten die vier Jungs mal wieder was von sich hören lassen und nahmen gleich auch noch Bad Spirit und Justainer mit!


Ich schlug gerade noch rechtzeitig vor Ort auf, um „JUSTAINER“ beim entern der Bühne zu beobachten; also keine Minute zu spät. Zwar stiegen sie ein wenig anders ein, als man einen Opener eigentlich erwartete, war aber ok so. Sie verstanden es mit einem Repertoire zu glänzen das von bittersüß melancholisch á la Paradise Lost über Nu Metal lastig bis Gute – Laune – Party – Metal das Publikum gut zu unterhalten. Der Sound war astrein und auch der Versuch die Bühne ein bisschen nett zu dekorieren ging nicht unbemerkt an mir vorbei. Leider waren die drei bis vier Kerzen nicht wirklich atmosphärisch, ist aber auf die Größe der Bühne zurückzuführen, die Idee war soweit aber recht schön. Ihr wirklicher Trumpf aber war der gut tighte Groove, den die Sechs auf’s Parkett legten. Allerdings schienen sie ein wenig von der gähnenden Leere vor der Bühne (geschätzt 30 Anwesende Nasen) irritiert und agierten ein wenig statisch. Lediglich der Sänger streifte über die Bühne wie ein ruheloser Wolf. Ebenfalls interessant fand ich, dass bei ein paar Songs der eben angesprochene Sänger zu seiner Bongo griff und mit dem Drummer einen verflucht treibenden Rhythmus hingezaubert hat. Leider schafften sie es nicht ganz, das Publikum zu knacken, schade aber vielleicht beim nächsten mal!?!

Nach einer bemerkenswert kurzen Umbaupause machten sich dann „BAD SPIRIT“ daran, zu zeigen warum sie heute Abend auf dem Billing standen. Mit ihrem Verständnis von „klassischem“ Nu Metal brachten sie zwar Bewegung in Meute (mittlerweile auf knapp 50 Mann/ Frau angewachsen und nennenswert mehr wurde es leider auch nicht!) konnten mich persönlich aber nicht so ganz überzeugen. Ok, ok. Jeder weiß, ich kann mit NM nicht wirklich viel anfangen, aber das dargebotenen erinnerte mich auch zu sehr an schon häufig gehörte Standards. Nichts desto trotz (oder vielleicht gerade deswegen?) kam doch eine steigende Partystimmung auf und die Jungs legten sich auch ordentlich ins Zeug. Was mir negativ auffiel, war dass eine Gitarre permanent verstimmt war, nicht nur in Relation zur anderen, sondern in sich, was besonders gravierend bei cleanen Parts auffiel, doch genug des Musikergeschwafels. Sie hinterließen bei dem meisten anwesenden auf alle Fälle einen positiven Eindruck.


Und dann war es endlich soweit!
„DROWN INC.“ machten sich auf zu zeigen, was Dampf und Druck ist. Letztes Live Lebenszeichen der Düsseldorfer war im März (glaub ich) 2001, als sie mit „Orkus,“ „Mabus“ und „Suidakra“ im Spektakulum zum Tanze aufspielten. In der Zeit danach verloren sie ihren Sänger und darüber hinaus auch noch ihren Klampfer (jener zockt nun bei Human Bastard). Ende vom Lied: Ein Drummer und ein Basser machen noch lange keine einsatzfähige Live Combo. Und so begab man sich auf die Suche nach treuen Recken die sich willens und frohen Mutes wägen, der Herausforderung zu stellen (ich werde irgendwie wieder so poetisch...). Und das es ein hartes Brot ist gute Musiker zu finden könnt Ihr mir glauben (ist da draußen irgendein Drummer???). Doch die Suche hat sich mehr als bezahlt gemacht, das Line-up, dass am heutigen Abend zur Vernichtung jedes gesunden Gehörempfindens aufspielte wirkt mehr als nur gesund.
Bereits nach dem ersten Takt machten die vier klar, so wird der Job richtig gemacht als sie mit „Momentum“ und „Goodbye“ den Verstärker und Gehörgangs Härtetest einleiteten! Der Sound drückte mich durch die Wand und stampfte mich zu Boden. So etwas derart druckvolles und kompaktes habe ich selten bei den „großen“ erlebt, und fast nie bei den „kleinen“. Die „Pantera“ und „Machine Head“ artige Wand die von der Bühne herweht trifft einen wie ein Schlag mit dem Vorschlaghammer. Aber, niemals wirkt der Sound überladen oder weist Soundlücken auf, und das obwohl (oder vielleicht deswegen???) nur ein Gitarrist auf der Bühne steht. Man vermisst nie, aber auch wirklich niemals eine zweite Gitarre! Bei „Sad sky“ und „True Story“ fing dann auch das Publikum an mitzugehen – hat wohl vorher keine Luft bekommen – und machte dann auch (berücksichtigend das nicht wirklich ein Menschenauflauf zusammengekommen ist) einen richtig guten Party Mob los. Und die Jungs machten munter weiter. „Dominance“, „Fix“ und „Mindfist“ wurden als nächstes auf die Menschheit losgelassen. Die Jungs rockten sich derart den Arsch ab, dass ich Angst hatte es würde ab morgen verboten (wird es doch nicht, oder?). Nach „Take what“ ging es dann an die Verlosung. Verlosung? Jupp! Das Verlosungspiel sah wie folgt aus: Man musste die drei Cover erraten, auf einen Zettel schreiben und in eine Box stecken um am Ende ein T – Shirt und CD’s zu gewinnen. War nicht wirklich eine Doktorarbeit, den „Walk“ kam derart präzise, fett und tight das man vermuten konnte das die Mannen um Herrn Anselmo persönlich auf der Bühne stünden. Doch irgendwas stimmte nicht. Richtig, anstelle des Solos gab es „Machine Head´s“ „Ten Ton Hammer“ was wiederum mit dem letzten Part von Pantera’s „Walk“ untermalt wurde. Dies waren der Cover also zwei, und ein Chartscover hatten sie im Vorfeld ja auch noch versprochen... . So marterten wir also unsere teilweise leicht bis mittelschwer benebelten grauen Zellen, hatten aber nicht den geringsten Hauch vom Schimmer einer blassen Ahnung, was zum Geier denn nun käme! Es kam „Godspleep“, ein eigenes Stück das (welch Überraschung) brat das die Hölle wie eine Kühlkammer wirkte. Und zum guten Schluss als Betthupferl kam ...
„Bimbo“ von Lambretta!
Hups, damit hat so ziemlich keiner Gerechnet glaube ich! Unsere Helden verließen die Bühne und wollten das Feld für die Party freimachen. Doch das Publikum hatte eine andere Idee: Und so wurde noch mal „Walk/Ten Ton Hammer/Walk“ dargeboten. Wobei das Publikum kräftig miteinbezogen wurde. Also besser kann man eine Feuertaufe nicht bestehen! Wenn das Line up stabil bleibt dann sind die Jungs wieder eine wahre Bank für Liveeinsätze, die sie früher ebenso waren. Es gab jedoch auch ein wenig Kritik, so fühlten sich einige Anwesenden zu sehr an Phil Anselmo erinnert und vermissten einen eigenen Stil des neuen Sangeskünstlers. Stimmt soweit schon, doch passt die Stimmt zu der Mucke wie der sprichwörtliche Arsch auf den Eimer. Fazit: Wer heute Abend nicht da war, und das waren leider viele, hat was verpasst, was er hoffentlich bald sehen können wird. Eine Band, wie sie es kaum zu toppen geben dürfte wenn es um den Fachbereich Schalldruck geht. Unbedingt hingehen, oder heult nicht mehr rum, es gäbe keine vernünftigen Metal Acts mehr in Düsseldorf. Auch ein großes Lob an Andreas Lohse. Er hat es mal wieder geschafft ein Hammergeiles Konzert für den kleinen Geldbeutel (Eintritt lag bei 5 € (wat der zweite gekostet hätte weiß ich nicht...)) auf die Beine zu stellen. Für alle die Meckern das es nichts gäbe wo man hingehen kann, da habt ihr was. Den der Club Maggot ist glücklicher Weise eine regelmäßig wiederkehrende Oase in der Metal Szene Düsseldorfs.

Doc_Stringkill
 
top <back

Quelle: Metalius Online Mag

DROWN INC.
, Eternal Frost, Mabus & Headliner Suidakra
03.02.01 - Düsseldorf, Spectaculum

Drown Inc. rockte mit über 270 Besucher - der neue Sänger war
einfach nur SPITZE ...

Die Band Drown Inc. habe ich bisher 4 oder 5 mal Live gesehen. Durch den tödlichen Unfall von Olly "The Voice" am 16.04.2000 stand es eine Zeit lang nicht gut um die Band und sie wollten bereits alles hinzuschmeissen. Ende letzten Jahres fand sich zwar ein neuer Sänger, der dann aber auch ganz schnell wieder weg war. Aus meiner Sicht war Drown Inc. am Ende.

Doch dann kam Axel! Es wurde eine neue Promo-Scheibe aufgenommen, wovon die meisten Songs auch im Internet zum Download erhältlich sind (www.mp3.com, www.mp3.de, www.besonic.com etc.) Ich habe mir die Dateien sofort geholt und war begeistert!

Als die ersten Gig-Daten bekannt wurden, war mir klar, dass ich dabei sein muss - im Spektaculum mit Suidakra? Wir haben dort beide Bands kennengelernt, also musste es gut werden :-) OK, nun zum Gig:

Eigentlich sollte schon um 19.00 Uhr Einlass sein. Ich war um 19.10 Uhr am Spectakulum und es regnete wie aus Eimern! Leider war noch kein Einlass, aus welchen Gründen auch immer. Eine Bitte fürs nächste Mal: Lasst die Besucher doch vorher schonmal rein! Bei 0 Grad und fettem Regen fragten sich einige zu Recht nach dem Grund. 19.20 Uhr war es dann doch endlich soweit und der Vorraum füllte sich. Ich traf Micha von Drown Inc. und wir quatschten ein wenig über den Gig in Leverkusen und über den neuen Sänger. Die erste Band, Ethernal Frost, betrat die Bühne und legte los. OK, das war nicht so ganz mein Stil, aber ich war ja ohnehin nur wegen Drown Inc. hier :-) Micha stellte mir Axel vor und wir tranken ein Bier zusammen. Ich war wirklich sehr gespannt auf den Auftritt von Drown Inc.
Wie kommt die Stimme von Axel?
Wird er Olly nur nachmachen oder seinen eigenen Stil einbringen?
Wie reagiert das Publikum?
Viele Fragen gingen mir durch den Kopf. Die Band Marbus fing an. Ich hatte Sie 1999 schonmal Live gesehen und ich muss sagen das sie sehr gut rüberkommen (Death Metal).

Micha war schon recht nervös, da der Laden voll war. Er fragte sich, wie Axel wohl ankommen würde. Alle anderen Bands waren eine Stufe härter und Drown Inc. passte da nicht so ganz rein. OK - Licht aus, Spot an ... Drown Inc. Live .. Ich war gespannt und konnte es kaum erwarten. Drown Inc. betrat die Bühne und dann ging es ab! "Dominance of will" war der erste Song und ich war sofort begeistert von Axel!
Die Stimme passte genau in den Sound von Drown Inc. Und auf der Bühne legte Axel richtig los und begeistert die Fans durch seine Art. Er bringt den Sound geil rüber und bezieht auch die Besucher mit in die Show ein. Die Besucher waren begeistert und das Haus rockte! Axel holte einen Fan auf die Bühne und rockte mit ihm ab. Danach ging er ins Publikum und sang den nächsten Song von dort aus. "Gone", "Unexplored", "Mindfist" und weitere "Klassiker" wurden gespielt. Ein gelungener Abend - Drown Inc. sind wieder da!!!

Bilder zum gig
 

top <back
Quelle: Metalius Online Mag

Und nun kam für uns der eigentliche Headliner !!! Drown mit Sänger : Olly Albrecht, Gitarre : Dirk Preylowski, Bass: Tommy Presch, Drum Micha Rutta. Da wir Drown schon mehrfach Live gesehen haben und sie mit Grössen wie "In Extremo" "Subway to Selly" und "Godsmack" auf der Bühne standen, wussten wir was uns erwartet...Trashcore aus Düsseldorf der besonderen Art. Sie verstehen es immer wieder das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Gerade "Olly", der jeden Zentimeter der Bühne nutzt. Obwohl der Headliner noch ausstand, war die Halle jetzt mit ca. 350 Leuten besucht. Es war eine Super-Show, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Setlist: 

01.) Dominance 02.) Discover 03.) Walk in 04.) Master 05.) Parasite 06.) Deny 07.) Somethin´ 08.) Mindfist 09.) Fire 10.) Nobody´s 11.) Feelin´

Drown Live-Song = (Download) 
Drown01 Live-Song = (Download) 
Drown Backstage video = (Download) 
Drown Backstage01 video = (Download) 

Bilder zum Gig

top <back
Quelle: Metalius Online Mag

GODSMACK aus USA mit DROWN
in Köln / Prime Club 05.10.99

Wie heißt es so schön ... einmal ist keinmal, darum nahmen wir auch die Einladung zum zweiten Besuch von "DROWN" an!

Köln, eine Stadt die man gesehen haben muß. Ob das nun kulturelle Sehenswürdigkeiten oder auch die eingängigen Clubs sind. Dazu gehört natürlich auch der Prime Club, der früher unter dem Namen "Luxor" bekannt war. Hier reichten sich in regelmäßigen Abständen Bands die Klinke in die Hand, so auch an diesem Abend, der vielversprechend begann. "DROWN" wurde als Support für "GODSMACK" unter Vertrag genommen. Eine sehr gute Mischung, da die beiden Bands, sich nur unwesentlich vom Musikstil unterscheiden.

Gegen 19.00 Uhr betraten wir den Club, um die versprochenen Bilder vom Gig in Düsseldorf (02.10.) an "DROWN" zu überreichen. Der Zeitpunkt war günstig, da die Band gerade beim Soundcheck war. Man spürte sofort die gute Stimmung, was durch Thomas Presch (Bass) deutlich unterstrichen wurde ... T.P.: ... eigentlich singen wir gar nicht, sondern grölen nur ins Mikro "lautes Lachen von Thomas" und der Rest der Band grölte dann tatsächlich durcheinander in die Mikros "lautes Lachen der Band" ...

Nun gut, wenig später übergaben wir die Bilder und machten noch einige Aufnahmen. Kurz entschlossen und vom Hunger getrieben, sind wir eine Tür weiter zum Mexikaner gegangen. Mit reichlich Tacco’s und Fleisch fühlte wir uns den Bauch, als plötzlich und unerwartet "Ozzy Hoppe" mit zwei anderen das Restaurant betraten. Es war nicht zu überhören, daß Sie über diverse Konzertveranstaltungen und Presseberichte konferierten. Für diejenigen unter Euch, die nicht wissen wer das ist, nur soviel. "Ozzy Hoppe" ist Konzertveranstalter (über 25 Jahre!), der u.a. Gigs für "Metallica", "Kiss", "Guns n' Roses" etc. plant und durchführt! Um es auf den Punkt zu bringen, es ist die gehobene Klasse!!! *g* Wir sahen unsere Chance, sprachen Ihn an und unterhielten uns über verschiedene Themen. Nach einer Weile fragte er uns, ob wir auch zum Gig von "GODSMACK" wollten. Natürlich sagten wir ja, aber der Hauptgrund war nicht "GODSMACK", sondern "DROWN" und stellten Ihm die Band kurz vor, gaben Ihm einen Flyer und die Visitenkarte von uns. Es war nicht schwer auszumachen, welche Frage jetzt von "Ozzy Hoppe" kommen würde. Nein, wir kommen nicht aus dem Hause "DROWN", präsentieren aber die Band auf der Homepage von INTERNET@METAL und betreiben Werbung. Positiv überrascht, versicherte er uns zu, dass er sich das Projekt von INTERNET@METAL und selbstverständlich die Show von "DROWN" ansehen werde. Na denn, wir von INTERNET@METAL freuen uns über ein Feedback ...

Um 21.00 Uhr war es wieder soweit, "DROWN" stand auf der Bühne und spielten Ihren ersten Track "Dominance Of Will". Wie auch am letzten Samstag in Düsseldorf, war es ein fulminanter Auftakt. Sofort hatte die Band, die ca. 200 Besucher auf Ihrer Seite. Der Sound an diesem Abend hämmerte unerhört auf unsere Ohren ... er war gut und klar! Ganz vorne vor der Bühne fanden wir auch ein relativ "altes" Gesicht. "Mike", Frontsänger von "PURGE", feierte die Band genauso wie wir. Weitere Tracks wie "Face The Fact", "Discover My Soul", "Walk In Line", "Parasite" (von Kiss vom Album "Hotten Than Hell"), "Mindfist", "You Never Know Me" und "Squealin' 4 Nothing" folgten. Zum krönenden Abschluß setzten Sie noch einmal einen drauf und spielten "What"!
In der Zwischenzeit, als die Band spielte, ging Jens noch einmal zum Mexikaner und sagte zu "Ozzy Hoppe", dass er auf jeden Fall was verpassen wird, wenn er jetzt nicht kommen würde und drückte im schnell noch die aktuelle CD von der Band in die Hand! Gesagt getan, nach einigen Minuten war er auch mitten im Geschehen und schaute sich den Gig von "DROWN" an.

Man kann es immer wieder nur unterstreichen, "DROWN" spielen sich von Gig zu Gig in die Herzen der Fans. Wann bekommen die Jungs endlich einen Plattenvertrag?! Ich würde Ihnen sofort einen zum unterschreiben vorlegen, aber leider sind mir da die Hände gebunden - Sorry!

Um 22.00 Uhr betrat "GODSMACK" die Bühne und machten Ihrem Namen alle Ehre! Die vier aus Boston spielen einen groovigen Rock mit sehr eingängigen Passagen - das spricht jeden an! Der Frontsänger "Sully Erna", singt & schreit, dass es eine wahre Freude ist, ihm zuzusehen. Und der Drummer "Tommy Stewart" spielt voller Lebenslust, was man bis in die letzte Ecke des Clubs sehen konnte. In den USA haben die Jungs das erste Debutalbum bereits 1 Mio. mal verkauft und erreichte somit Goldstatus. Ein fettes Album, das in keiner guten Plattensammlung fehlen sollte. Nach den 12 Tracks ging die Band von der Bühne und spielte auch keine Zugabe mehr. Schade, da wir nicht genug kriegen konnten. Im Dezember werden "GODSMACK" auch als Support von "BLACK SABBATH" in Deutschland auf Tour sein!

Zum Schluß sprach noch Michael Rutta (Drum) von "DROWN" mit "Ozzy Hoppe". Hoffentlich ist bei diesem Gespräch was bei rumgekommen! Fakt ist, dass die CD von "DROWN" auf direkten Weg nach Los Angels geht, um dann von einigen Experten begutachtet zu werden ... na denn, hört sich doch gut an oder ...

bilder zum gig

top <back
Quelle: Metalius Online Mag

New Thrash and Death Metal Festival in Düsseldorf / Spektakulum 02.10.99 

Es war ein naßkalter Abend, als wir die Halle "Spektakulum" in Düsseldorf gegen 19.00 Uhr betraten. Gleich am Einlaß wurden wir durch Andreas Lohse, Sänger der Band "Thought Sphere" und gleichzeitig Veranstalter dieses Gigs, begrüßt. Zwei kurze Sätze gewechselt und ab in die Menge. Einige Minuten später, kam auch schon Michael Rutta (Drum) von "DROWN" auf uns zu. Er stellte uns den Rest der Band persönlich vor, weil wir uns bisher nur aus vielen Mails oder Telefongesprächen kannten. Die Resonanz von "DROWN" zum Projekt INTERNET@METAL war sehr positiv. Alle unterstrichen das sehr deutlich ... Dirk Preylowski (Guitar), Thomas Presch (Bass) und Frontsänger Oliver Albrecht.

Nun war es soweit (19:30 Uhr), die erste Band "MABUS" betrat die Bühne. Für die Band war es Ihr erster gemeinsamer Live-Auftritt, was mir der Shoter Jan am Ende des Gigs erzählte. Ihr Musikstil ist schwer zu beschreiben. Ich denke aber, dass ich mit meinem Tip Death Metal genau richtig liege. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Halle gerade mal mit 50 oder 60 Leuten gefüllt, die teilweise auch noch regungslos vor der Bühne standen. Da einmal ein Zug am Glimmstengel und hier ein Prost auf das "kühle" Naß. Die Band hatte es auch nicht sehr leicht, wenn man bedenkt, dass noch hochkarätige Acts zu erwarten waren. Zusammengefaßt, die Band hat mich beeindruckt ... wann kommt die erste Demo-CD ...

Nach den Umbaumaßnahmen auf der Bühne, war "PURGE" an der Reihe. "WOW", spielt da etwa Metallica oder was geht ab! Nicht nur das Jahn (Lead Guitar) eine Ähnlichkeit mit Kirk Hammet hat, sondern das Frontsänger Mike ungefähr die Stimme von James Hetfield mitbringt - nicht schlecht! Deutlich wird das beim zweiten Track "Benny" der CD "Revelation" im Refrain ...My name is Benny now I will die, My name is Benny don’t mourn don’t crie, It’s my decision for me it’s the best, Now I will find relief now I will find rest... Aber auch sonst kann "PURGE" in allen Bereichen überzeugen und spielen einen GENIALEN Trash Metal, der sehr abwechslungsreich ist! Mittlerweile war auch die Halle sehr gut mit ca. 250 bis 300 Leuten gefüllt und "PURGE" legte mit "Killing Voice" und "Revelation" ordentlich nach. Die Leute tanzten Pogo, und feierten die Band. Enttäuschend war der zeitliche Ablauf der Veranstaltung, dass die Band nicht mehr die Möglichkeit bekam, eine Zugabe zu spielen - sehr traurig aber wahr ... jedenfalls habt Ihr an Fans gewonnen ...

Das Licht ging aus, die Stimmung war am kochen, daß Intro von "DROWN" wurde eingespielt und mit einem Sprung stand die Band mit Ihrem ersten Track "Dominance Of Will" auf der Bühne. Zu diesem Auftakt fehlte nur noch eins, ein Feuerwerk!!! Ich habe selten so eine SAUGEILE Band, wie "DROWN" es ohne Zweifel ist, LIVE spielen gesehen! Sie schaffen es von der ersten bis zur letzten Minute die Leute mächtig einzuheizen. Tracks wie "Face The Fact", "Discover My Soul", "Walk In Line", "Parasite" (von Kiss, vom Album "Hotten Than Hell"), "Mindfist" folgten. Nun waren 300 hypnotisierte direkt vor der Bühne und schwitzten wie die Band selber, das letzte Hemd aus! Keine Frage, es ist der absolute Hammer, Powermetalcore mit Groove & Melodie. Herausragend an diesem Abend, war eigentlich jeder, aber Oliver Albrecht (Ge.) schlug sie alle. Er drehte seine Runden auf der Bühne, zog alle mit seiner sehr ausdrucksstarken Gestik & Mimik an sich. Zum Abschluß der Show folgten dann noch Tracks wie "Nobody’s Hand", "You Never Know Me", "Squealin‘ 4 Nothing". Als Zugabe wurde uns schließlich noch "What" präsentiert! Fazit: Wer als Support für "Subway to Sally", "In Extremo" und "Inchtabokables" spielen darf und dort ebenfalls die Leute begeistern kann, verdient einen BIG DEAL ... wir von INTERNET@METAL drücken die Daumen ...

Nicht vergessen darf man, daß "DROWN" am kommenden Dienstag (05.10.99 in Köln / Prime Club) als Support von "GODSMACK" aus USA spielen werden. "GODSMACK" werden ab Dezember "BLACK SABBATH" supporten.

Nach dieser perfekten Einlage von "DROWN" betrat "SUIDAKRA" die Bühne. Was soll ich sagen, es gibt nicht sehr viel zu sagen. Bis auf eine Handvoll schwarz gekleideten Fans oder was weiß ich, war die Halle wie ausgefegt. Wie dem auch sei, "SUIDAKRA" zogen Ihr Ding durch und waren nach einer Stunde mit Ihrer Show zu Ende. Guter Black Metal mit eingängigen Passagen. Später erzählte mir noch die Band, dass sie in nächster Zeit noch einige Gigs spielen und u.a. die offizielle Homepage gründlich überarbeiten ... na denn, weiterhin viel Erfolg ...

Gesamtfazit: Genialer Abend, nur dass der Zeitliche Rahmen etwas aus den Fugen geraten ist und ohne "SUIDAKRA" unter den Scheffel stellen zu wollen, hätte man "DROWN" lieber als Headliner spielen lassen sollen ... das nächste mal bestimmt ...

bilder zum gig

top <back
interviews [1] [2] top
Quelle: Bright Eyes (Print 02/'00 and Online)

BRIGHT EYES GERMANY hat von Anfang an die Maxime besessen, neben großen Namen auch Nachwuchsbands zu featuren, um nah an der Basis zu bleiben und Euch zu zeigen, daß der Underground brodelt. Eine der erfreulichen Eigenpressungen der letzten Monate war die 4-Track-EP der Düsseldorfer DROWN. Heftigen und knackigen Power Metalcore hat der Vierer im Proberaum auf Band und einen Silberling gebannt.

Zeit für einen Plausch, diesmal per Fax, daher in der allseits beliebten Frage-Antwort-Form. Basser Thomas Presch stellte sich superschnell dem schriftlichen Gedankenaustausch. 

BE:
DROWN existieren insgesamt schon seit 1990 und spielten damals noch L.A.-Metal. Seitdem hat sich einiges bei Euch geändert, Ihr seid deutlich härter geworden und kommt nun mit einer selbstproduzierten Mini über den Deich. Wieso hat es denn so lange gedauert ?

TP: 
"Die aktuelle Besetzung (Oliver Albrecht, voc., Dirk Preylowski, git., Thomas Presch, bs. und Michael Rutta, dr. - d. Verf.) existiert erst seit 1997, von da an haben wir ein neues Set aufgebaut, d.h. komplett neue Songs komponiert und diese erst mal live getestet." 

BE:
4 kurze Songs sind a bisserl wenig für knappe 10 Jahre Bandexistenz. Gibt es noch mehr Tonkonserven von Euch ? 

TP:
"Natürlich gibt es ältere Aufnahmen von uns, aber bedingt durch die Line-up-Wechsel und vor allem die stilistischen Änderungen wäre es für uns Unsinn, diese Tapes noch zu veröffentlichen. Wir werden aber schon Mitte Januar ins Studio gehen und neuen Stoff aufnehmen." 

BE:
In Eurem Info werbt Ihr einerseits mit dem Spruch "Erwarten Sie von uns absolut nichts... nur harte Musik". Andererseits schreibt Ihr - "Der absolute Trend - Powermetalcore mit Groove und Melodie". Das ist meiner Meinung nach eine Winzigkeit widersprüchlich. 

TP:
"Wo ist da ein Widerspruch ? Wir versprechen den Leuten halt, daß sie von uns Metal ohne Schnickschnack voll auf die Zwölf kriegen. Dazu muß ja nicht immer Gefrickel und Gegrunze gehören. Daß unsere Art von Musik im Moment - gerade in den USA - ein bißchen trendy ist, na ja, sollen wir uns dafür schämen ? Wir machen eben keinen 80er Jahre Heavy Metal, sondern zeitgemäße Musik." 

BE:
Ihr haltet Eure Songs kurz und knackig, was speziell bei Gigs von Vorteil sein dürfte. Spielt Ihr "trotzdem" mit dem Gedanken, mal einen progressiveren Song zu schreiben? 

TP:
"Wir haben durchaus Material, da etwas verspielter ist, aber das wird wohl die Ausnahme bleiben. Wir mögen es, wenn ein Song schnell auf den Punkt kommt. Zu viele verschiedene Parts würden einfach unsere Absicht stören, nämlich, daß Dir der Song ins Gesicht springt." 

BE:
Was ist für Euch in diesem Zusammenhang wichtiger - Musik schreiben, die schnell ins Ohr geht und vielleicht nicht lange dort bleibt oder Musik, mit der man sich auseinandersetzen muß, die aber nachhaltiger wirkt ? 

TP:
"Beides hat natürlich seine Berechtigung. Aber warum kann den ein "einfacher Knaller" nicht zum Klassiker werden ? Oder andersherum, muß ein vertrackter Song eine nachhaltige Wirkung beinhalten ? Letztlich ist doch alles Geschmackssache und ein guter Song bleibt ein guter Song, Ende, Aus, Micky Maus. Für uns als Livemusiker ist es einfach wichtig, die Leute zu unterhalten und das tun wir." 

BE:
Für einen Proberaummitschnitt tönt "Dominance of will" nicht schlecht, könnt Ihr diese Live-Power auch im Studio umsetzen ? 

TP:
"Wenn man bedenkt, mit welchem Minimalequipment unsere Demo-CD entstanden ist, so kann man sich auf die nächsten Studioaufnahmen nur freuen. Wir wissen noch nicht, ob wir die Songs live spielen oder Track by Track aufnehmen. Ist auch egal, weil wir gut aufeinander eingespielt sind. Wichtiger ist, daß wir dieses Mal auf digitalen Geräten aufnehmen. Dadurch kriegen wir den Sound hoffentlich noch druckvoller." 

BE:
Ähnlich wie die Musik sind auch die Texte kurz und knackig gehalten. Was steht für Euch dabei im Vordergrund - eine Message zu bringen oder bloß die Musik zu untermalen ? 

TP:
"Eine besondere Message haben wir nicht. Die Texte handeln einfach von zahlreichen Problemen, Mißständen und Idioten, die jeden von uns umgeben." 

BE:
Ist Wille alles, um als junge Band zu bestehen ? Was braucht eine aufstrebende Band - außer guten Songs - noch ? Würdet Ihr etwas an Eurer Richtung ändern, um erfolgreicher zu werden ? Ein Ansatzpunkt wäre hier für mich, den Gesang etwas variabler zu gestalten. Er kommt zwar gut, aber zu gleichförmig. 

TP:
"Guter Wille allein reicht sicher nicht aus. Um seine Musik unters Volk zu bringen, braucht man viel Stehvermögen und vor allem Kontakt. Dabei spielt besonders das Internet eine immer größere Rolle. Musikalisch sollte man immer straight bleiben, d.h. immer nur das spielen, was man kann und liebt. Natürlich muß man auch auf fachliche Kritik hören und Schwachstellen ausmerzen. Aber wir haben uns den Schuh angezogen und an einigen Sachen gearbeitet, wie man auf dem nächsten Demo hören wird." 

BE:
Wo steht Ihr im Jahr 2004 wenn BRIGHT EYES sein fünfjähriges Jubiläum feiert ? 

TP:
"2004 spielen wir riesige Stadion-Shows mit Pantera, Korn und Machine Head als Support ! Ne, Quatsch, das machen wir schon 2001 !! Aber ehrlich, wir möchten endlich mal amtli-che Platten aufnehmen und ein paar größere Tourneen spielen. Aber alles andere ist Träumerei und hilft dem Geschäft nicht besonders weiter." 

BE:
Ich hoffe, damit habe ich in aller Kürze das Wichtigste um DROWN erfragen können. Falls nicht, habt Ihr jetzt noch die Chance, das Eurer Meinung nach Wichtige loszuwerden ! 

TP:
"Wir würden uns freuen, ein paar BRIGHT EYES-Leser auf unseren Gigs zu treffen, die sich eine eigene Meinung bilden wollen. SEE YA !" 

Die 4-Track-CD "Dominance of will" ist für 10,- DM (incl.) erhältlich unter: DROWN, c/o Michael Rutta, Bismarckstraße 70, 40210 Düsseldorf oder übers Internet unter http://www.drown.de." Und ist ein faires Angebot ! Oliver Vollmer

top <back

Quelle: Metalius Online Mag 11.03.2001

Was habe ich (Connor) in den letzten 2 Jahren nicht alles gesehen & gehört - geile Shows, coole Sprüche, tolle Frauen, einen neuen Shouter und natürlich den tragischen Tod von Olly.
Darum wurde es Zeit, sich mit der Band ein wenig zu unterhalten ..
 

Connor: Äxl, stell dich bitte kurz vor - woher kommst Du, hast Du einen Spitznamen (vielleicht Teufel), trinkst Du gerne Buttermilch, welche Musik hörst Du privat, warst Du gut in der Schule, bei welchen Bands hast Du vorher mitgewirkt etc.?

Äxl: Mein Spitzname ist Äxl, Egsel, XL oder wie man es sonst noch schreiben kann. Buttermilch steh ich nicht so drauf, ordinäre Milch dagegen ist unverzichtbar. Mein Abi habe ich mit 3,3 gemacht, ich war recht faul. Meine bisherigen Bands heissen WILD ROSSIS‘ NOTES (www.wildrossisnotes.de), DR. GIGGLES (www.stolzfried.de) und KYNAN (no website, da nicht mehr existent). Hinzu kommen noch einige Projekte sowie namenlose Combos.

Äxl, wie mir Dirk mitteilte, wohnst Du an der holländischen Grenze (Wohnort?) und musst 2mal in der Woche zu den Proben nach Düsseldorf fahren (eine Strecke ca. 60 bis 100km?). Ist das eine große Belastung für dich und wird sich in nächster Zeit ein Ortswechsel daraus ergeben (ggf. Düsseldorf) - auch wegen dem finanziellen Aspekt und, damit man sogar 3 oder 4mal die Woche Proben könnte?

Äxl: Ich wohne in Nettetal-Kaldenkirchen, das ist von Düsseldorf etwa 60/70km entfernt und liegt direkt an der Grenze zum Kifferparadies Venlo. Es ist mitunter sehr stressig, da ich aus Kostengründen kein Auto besitze und ebenfalls deshalb mit der Bahn fahre, was mich pro Probe (mindestens, Dank an die DB!) drei Stunden kostet. Aber der Stress lohnt sich und ist für mich selbstverständlich, da ich vollen Einsatz für Drown Inc. fahre. Da mein Arbeitgeber in meinem Heimatort ansässig ist, steht derzeit ein Ortswechsel überhaupt nicht zur Debatte. Ich habe mal angedacht, irgendwo genau in die Mitte zu ziehen (vielleicht nach Mönchengladbach), aber tue mich mit diesem Gedanken sehr schwer, da ich doch sehr heimatverbunden bin und meine "Roots“ nicht einfach so vergessen kann. Natürlich spielen da meine Familie, mein (riesiger) Freundeskreis und auch die vielen netten Ladies vom Lande eine tragende Rolle. Außerdem halte ich es für verfrüht, mein Leben voll und ganz auf die Band auszurichten, da ich ja erst seit 3 Monaten dabei bin. Die Schnupperphase ist zwar vorbei, aber wer weiß, was noch alles kommen kann. Ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch und nebenher noch recht jung im Gegensatz zu den anderen Bandmitgliedern. (Das wollen sie nie hören!) Ein wenig Skepsis schadet nicht, denke ich. Ich möchte, das sich die Combo entwickelt, mit mir. Ich kann das Erbe, das ich angetreten bin, nicht beurteilen (siehe "GONE“), aber es macht mir sehr viel Freude. Die Musik entspricht genau meiner Vorstellung. Wer weiß, wie sich diese noch entwickelt, wenn ich über die lyrischen Ergüsse hinaus meinen Einfluss aufs Songwriting nehmen kann? Abwarten und weiter arbeiten.

Äxl, als die Band dich dann angerufen hat und dich informierte, daß sie mit dir einen gemeinsamen Weg gehen wollen - kommt dann der Gedanke nicht auf, man wäre 2te Wahl - wie hast Du dich in diesem Moment gefühlt - war es eine Genugtuung?

Äxl: Aber hallo! Die Tatsache, dass man mir keine wirkliche Absage erteilt hat, hat mich schon getroffen, da ich bei der ersten Session gemerkt habe, wie relativ professionell dort gearbeitet wird. Aber das ist vergessen. Ich bin nun mit von der Partie und das ist gut so.

Äxl, welche Intension hat dich dazu bewegt, dich endgültig für Drown Inc. zu entscheiden?

Äxl: Meine Entscheidung für Drown Inc. stand nach dem ersten Meeting fest. Ich hatte nie daran gezweifelt, dass, wenn sich die Jungs für mich entscheiden, ich mit Herzblut dabei bin. Ich gebe gerne Gas. Und das habe ich bisher schon getan. Ich habe mich mächtig reingekniet und mir in kürzester Zeit einen Haufen Songs draufgeschafft. Nebenbei bin ich stimmlich wieder voll da, ich hatte vor Drown Inc. fast ein halbes Jahr nicht gesungen.

Äxl, was sind die Stärken und Schwächen von Drown Inc.?

Äxl: Die Stärken sind das tighte Zusammenspiel und der Wille, etwas zu erreichen. Die Schwächen sind hübsche Frauen und ein Bier zu viel.

Kommen wir zur aktuellen CD "Reborn“ - hast Du (Äxl) die Texte geschrieben, ist die Band wieder neu geboren - was wollt ihr der Welt damit sagen (bzw. skizziert uns kurz die einzelnen Songs)?

Äxl: Der Name der Platte stammt nicht aus meiner Feder. Da ich die Geschichte der Band nicht beurteilen kann, weil ich sie nicht erlebt habe, kann ich diese Wiedergeburt nicht bestätigen. Auf mich bezogen würde ich den Titel aber voll unterschreiben - Ich bin wieder da. Die Lyrics der fünf Songs sind, wie alle meine Texte, sehr persönlich. Wer sie versteht, versteht mich. Eigentlich geht es nur um meinen Schädelinhalt 
und meine Empfindungen und Gefühle in meinem Leben. "Unexplored“ handelt von der Kunst, Geheimnisse zu haben. "Proposal Of Redemption“ ist ein Denkanstoss zum wahnsinnigen Verhältnis von Mensch und Maschine. !Fever“ ist ein Spiel der Kräfte, das Böse lebt in uns allen, bis der Klassiker namens Liebe die Oberhand gewinnt. "Gone“ beschreibt die Schwierigkeiten, die ich mit meinem Erbe am Mikro von Drown Inc. hatte. "Walk In Line“ handelt von Freundschaft und ihrer Wichtigkeit.

Micha: Wir wollten nach Ollys Tod auf irgendeine Art zum Ausdruck bringen, dass die Band noch existiert. Als dann Axl dazu kam, war klar das es neue Einflüsse gibt und hier gerade etwas neues "geboren“ wird.

Tommy: Der Titel "Reborn“ kommt eigentlich von uns drei übrigen. Wir haben einfach das Gefühl, mit dem Einstieg von Axel ist die Band wiedergeboren worden.

Dirk: Mit Olly ist auch ein Teil der Band gestorben ! Das ist klar ! Und mit Axel kam der Neu-Anfang. Was könnte die Periode besser beschreiben als der Titel "Reborn"?!?!

Äxl, wie schwer fällt es dir einen Song zu schreiben - brauchst Du Ruhe dabei, kommen die Ideen auf dem stillen Örtchen zustande?

Äxl: Ich habe immer Ideen und halte sie eigentlich viel zu selten fest. Als Sänger ist es aber auch wahnsinnig schwer, seinen Kollegen das Bild aus seinem Kopf zu vermitteln. Die Texte sind meist Momentaufnahmen, wenn ich das Gefühl habe, meine Gedanken gehören festgehalten, dann schreibe ich sie auf.

Willst Du (Äxl) in Zukunft die Texte selber weiter schreiben (du hast gesagt, daß es dir wichtig ist, sie selber zu schreiben) - warum, haben die anderen Bandmitglieder weniger zu sagen?

Äxl: Ich tue mich unwahrscheinlich schwer damit, fremde Texte zu singen. Ich kann sie mir nur schwer einprägen und kann sie meist einfach nicht fühlen. Musik ist eine Sache des Gefühls. Und die Texte gehören bei unserer Art der Musik dazu. Und da ich diese Emotionen lyrisch umsetzen soll, 
muss ich auch genau diesen Teil fühlen. Und das fällt mir wesentlich leichter, wenn ich aus meiner Sichtweise berichte.

Micha: Texte sind ein wichtiger Bestandteil der Musik. Es ist aber auch eine gute Möglichkeit sich Dinge, die einen betreffen, von der Seele zu schreiben. Axl hat da sehr gute Möglichkeiten, da er mit Worten um zu gehen weiß. Ehrlich gesagt manchmal beneide ich ihn um diese Fähigkeit.

Dirk: Ist halt verdammt noch mal sein JOB, Texte zu schreiben ;-))

Wie werden inhaltlich die neuen Songs aussehen - gibt es Themen, die euch berühren, die angesprochen werden müssen?

Äxl: Das kommt auf die Situation an. Das Thema eines Songs entsteht in seiner Entwicklung. Alles, was gesagt werden muss, wird gesagt werden.

Micha: Was Themen angeht ist da alles möglich. 
Man sollte nichts auslassen, aber auch nichts verarbeiten müssen. Ich würde auf jeden Fall 
gerne irgendwann die Sache mit Olly noch in einem Song verarbeiten. Vielleicht wird es mal möglich zu viert an einem Text zu arbeiten.

Das Artwork jeder CD, insbesondere zu Reborn ist immer schon was Besonderes gewesen - wie entstehen sie?

Äxl: Das sagt uns nun der Layout-Gott Tommy.

Micha: Hier ist ja besonders Tommy gefragt. Es sammelt permanent Ideen und dazu passende Bilder. Er hat auch meist etwas parat, wenn es darum geht irgendwas visuell umzusetzen. Teilweise ist es recht schwierig, da Tommy meist sehr konkrete Vorstellungen hat von dem wie es auszusehen hat. Ich persönlich habe da vollstes Vertrauen zu ihm und lasse ihn einfach machen.

Tommy: Jaja, Grafik ist eben mein Hobby, ich wollt’s eigentlich auch studieren...Ich sammle schon seit Jahren interessante Fotos, Grafiken, Motive, etc., mein PC ist voll davon. Wenn dann eine CD ansteht, suche ich nach der Grundstimmung darin. Wie ist die Aussage der Songs, was empfanden wir während der Aufnahmezeit, usw.. Meist finde ich dann einen Titel, zu dem ich dann ein Motiv suche, oder ich finde ein Motiv und suche einen Titel. Ich mache ein paar Entwürfe, die Band entscheidet zusammen darüber und fertig.

Dirk: Soo Isses!

Schubladen-Denken ist für viele Redakteure der einfachste Weg die Musik zu beschreiben. In welche Schublade wollt Ihr unter keinen Umständen gesteckt werden und was macht eure Musik aus?

Äxl: New Metal. Dafür sind wir (im Schnitt) zu alt. ;-) Wir machen Metal, und diesen kraftvoll, dynamisch und mit jeder Menge Action. Nenn es Action Metal.

Micha: Wir sind keine Pop-Band, haha! Ja das 
leidige Thema mit den Schubladen. Wir machen Metal und in dieser Sparte bedienen wir 
sicherlich verschiedene Subgruppen. Da kann es nach Alternative-Metal klingen oder auch mal 
nach Speed/Trash-Metal. Metal ist klar, die 
anderen Schubladen muss jeder für sich öffnen. 
Was unsere Musik ausmacht, ist die Tatsache, dass wir unsere Ding durchziehen wie wir es wollen. Unsere Songs sind unsere Songs und nicht durch irgendwelche wichtigen Producer oder so beeinflusst.

Wieso habt Ihr noch keinen Plattendeal - ist eure Art Musik zu machen, out?

Äxl: Wir sind aus meiner Sicht noch gar nicht wirklich bereit dafür. Dazu bin ich noch nicht lange genug dabei. Das erklärte Bandziel ist schwierig zu erreichen, da wir keinem aktuellen Trend entsprechen. Es wird viel Zeit und Geld kosten, dies zu erreichen, aber vielleicht hat 
sich irgendwann dies alles gelohnt.

Micha: Was unsere Musik ausmacht, ist die Tatsache, dass wir unsere Ding durchziehen wie wir es wollen. Unsere Songs sind unsere Songs und nicht durch irgendwelche wichtigen 
Producer oder so beeinflusst. Allerdings ist vielleicht genau das der Punkt warum wir noch kein nachhaltiges Interesse einer Plattenfirma 
erregen konnten. Die zu schwere Zuordbarkeit.

Tommy: Metal wird nie "out“ sein. Man kann jede Musik jederzeit verkaufen, die Plattenfirma muss nur wollen! Und genau da liegt der Hund begraben...

Dirk: Quatsch !!! Wir sind einfach scheiße ! Uns 
will keiner ! ;-))
(Kommentar: Das habe ich aber nicht gehört! ;-)

Wie ist die Reaktion auf Reborn gewesen und wie geht ihr ggf. mit Kritik um?

Äxl: Die bisherigen Kritiken waren, soweit ich weiß, durchweg positiv. Der gemeine Rezensent lobt dich gerne in den Himmel. Da wir selbst unsere größten Kritiker sein sollten, kritisiere ich an meinem Aufgabenteil, dass er mir persönlich zu dünn ist. Und eben das ist halt eine Momentaufnahme. Ich war damals einfach nicht zu mehr in der Lage. Es geht noch einen grossen Teil härter und kräftiger. Jetzt.

Micha: Die Reaktionen sind durchweg gut. Kritik ist wichtig und hilfreich. Man darf sich allerdings nicht von jedem kleinsten Punkt verrückt machen lassen. Es gab mal eine kurze Phase wo es bei uns so war, das war alles andere als gesund, aber wir haben daraus gelernt!

Tommy: Wir lesen jede Kritik über uns. Und wir können sehr gut unterscheiden zwischen wirklicher Fachkritik und sehr subjektivem Gefasel eines Redakteurs, dessen Geschmack wir einfach nicht getroffen haben.

Dirk: Kritik ist immer gut. Es hilft einem, sich weiter zu entwickeln. Sinnloses Rumgenörgel 
ohne Hand und Fuß jedoch ignorieren wir einfach ;-)

Äxl, du bist selber Redakteur bei einem Magazin "http://www.westzeit.de/" und kommst somit mit anderen Künstlern aus den verschiedenen Genre in Kontakt - kommt da nicht manchmal der Neid auf, 
zu sehen, Mensch, die haben es geschafft (viele der Bands sind sogar nichts besonderes), aber durch eine Intelligente Marketingstrategie werden 
sie zu Königen gemacht - ist das die Realität?

Äxl: Neid würde ich nicht sagen. Natürlich wäre 
es schön, auch mal an gleicher Position zu stehen, aber vielleicht kommt es ja mal so weit. Es gibt unter den Musikern einen Haufen ehrlicher Leute. 
Es ist unterschiedlich. Dave Wyndorf von Monster Magnet zum Beispiel ist ein wahrer Rockstar. Als ich mit ihm telefonierte (und das als Einziger vor der letzten Tour!) hat er zum Einen sehr professionell geantwortet, aber auch sehr glaubwürdig gesprochen. Die Jungs von AMEN dagegen wirkten einfach nur produziert und schauspielerisch exzellent. Es gibt halt solche und solche. Der Grossteil jedoch ist recht ehrlich. Vor allem, wenn man sich im Vorfeld eines Interviews mit der Materie auseinandersetzt und Fragen jenseits des Standards kreiert. Leider Gottes ist die Zahl derer, die lediglich als Dukatenesel von den Labels gehalten werden unermesslich groß. Vitamin B ist das A und O des Biz. Ohne Contacts kommst Du nirgends hin. Es ist wesentlich einfacher, ins Biz einzusteigen, wenn man viel Vorarbeit leistet (fertiges Produkt, guter Name im Underground) – und das sollte unser Ziel sein. Micha sagte einmal, wir sollten die „ungesignteste Band Deutschlands“ werden. Das schaffen wir schon. Gezieltes Marketing setzt erst an, wenn es darum geht, nicht nur die Musik, sondern den Namen und begleitende Produkte zu verkaufen – da sind wir noch weit von entfernt. Sieht man sich zielgruppengerechte Produkte wie die Sugababes oder No Angels oder auch die ganzen BigBrother-Comrados an, kann man die Strategien der wichtigen Biz-Leute verstehen. 
Geld rules - Qualität ist nebensächlich. Hätte ich zwei Köpfe und würden wir Elektropop machen, würden wir sicher schon längst einen Deal haben.

Die WESTZEIT ist übrigens ein Printmagazin, das in knapp 480 Clubs und Kneipen im ganzen Bundesgebiet und darüber hinaus auch in ausgewählten Locations in Holland und Belgien erhältlich ist.

Wie sehen eure Planungen bezüglich der neuen Scheibe aus - wird es eine Mini-CD werden, wie die anderen oder kommt sogar ein Longplayer an Start und wie soll sie produziert werden, in Eigenregie oder sagt Ihr euch jetzt, wir greifen tiefer in die Tasche?

Äxl: Muss man sehen, wie viele neue Songs in welcher Zeit entstehen. Eine fette Produktion ist aber wohl Pflicht. Mit einer richtig amtlichen Aufnahme stehen einem viel mehr Türen offen.

Micha: Harren wir der Dinge die da kommen!

Tommy: Wir werden definitiv in unsere Tasche greifen. Wofür - das wird noch entschieden. Hauptsache, die Qualität wird wieder besser.

Im Moment gibt es wenig Merchandise von euch, außer den CDs, wann können wir das erste Shirt bewundern (Ich würde mir sofort eins zulegen!)? Ihr müsst ja nicht gleich mit einer großen Stückzahl aufwarten, aber einige könnte man doch ggf. bei Live-Gigs unters Volk bringen (jetzt dürft Ihr ein bisschen die Werbetrommel rühren)?!

Äxl: Shirts sind geplant. Aber diese, sowie jeglicher anderer Kram sind ein Kostenfaktor, den wir gut durchrechnen müssen. Sponsoren sind herzlich willkommen!

Micha: Wie gesagt ist geplant und wird auch definitiv kommen!

Tommy: Wir hätten auch gerne noch günstige Angebote von Shirt-Print-Shops!

Wo wir gerade dabei sind - Live spielen. Axel, beschreibe wie Du die Resonanz auf dem Gig 03.02.01 - Düsseldorf, Spectaculum erlebt hast - mehr als 250 Metalmaniacs waren anwesend und als einzige Band (als Support von Suidakra), musstet Ihr sogar eine Zugabe spielen!

Äxl: Das war der erste Gig den ich gespielt habe, auf dem der Moshpit aus mehr als einem Menschen bestand - hammergeil. Und man hat mich gelobt, obwohl ich konditionelle Defizite besitze - das war Balsam für die Seele.

Micha: Der Gig war Hammergeil und genau das was wir zu dem Zeitpunkt gebraucht haben.

Äxl, die Bühnenpräsenz von DROWN INC. ist immer was besonderes gewesen. Wie wichtig ist für dich die Kommunikation zwischen Sänger und Zuhörer und warum?

Äxl: Kommunikation ist eine der wahnsinnigsten Erfindungen der Menschheit. Völlig abgefahren, was sich daraus entwickeln kann. Im Bezug auf unsere Band ist sie extrem wichtig, denke ich. Es ist für mich persönlich sehr angenehm, eine Reaktion des Publikums zu bekommen. Ich möchte die Leute unterhalten. Wenn die Leute meine Musik mögen, hat sie ihren Zweck erfüllt. Live zu spielen ist eine 50:50 - Angelegenheit aus Hören und Sehen. Zum Hören gibt’s unsere Platten. Aber zu sehen, wie diese real umgesetzt werden, ist wesentlich interessanter. Die Leute erwarten eine gute Show, wollen tanzen oder auch nur sitzen (wie in Essen!). Völlig egal. So lange nach den Songs Applaus kommt, bin ich zufrieden. Natürlich ist es für mich wesentlich angenehmer, vor einem schwitzenden Moshpit zu spielen, da die Interaktion dann wesentlich flüssiger funktioniert. Ein solches Bild entspricht halt mehr dem Charakter unserer Musik. Und diese rockt. Und wer das versteht, der rockt halt mit. Genau wie wir.

Äxl, mit welchen Bands würdest Du gerne auf der Bühne spielen?

Äxl: Ist mir völlig egal. Eine Tour mit Strapping Young Lad wäre ganz schön (weil ich Devin Townsend unbedingt mal treffen muss). Oder mit Thought Industry (siehe SYL). Oder mit Kilgore (die es leider nicht mehr gibt). Oder mit all den anderen ehrlichen Rockern.

Wie findet Ihr Projekte im Internet wie Hardsampler, BeSonic, Internet@Metal etc.?

Äxl: Find ich gut, obwohl ich nicht weiß, wie repräsentativ sie wirklich sind.

Naja, ich denke das wir von I@M eine außergewöhnliche Plattform geschaffen haben und das der Feedback unsere gute Arbeit bestätigt. Ich hoffe das wir uns in einigen Monaten erweitern können!

Micha: Internet ist das beste Promotiontool für kleine Low-Budget-Bands wie es z.B. wir selber sind. Was mir am besten daran gefällt, ist es das man Ergebnisse relativ schnell zu besicht bekommt.

Dirk: Internet ist das Medium der Zukunft ! Also gehören auch solche Projekte da hinein. Ist halt noch alle irgendwie in den Kinderschuhen, aber wenn man mal zurückdenkt,
Wie der Rock Hard angefangen hat……Das wird schon ;-) Ich finde es jedenfalls klasse, das
sich Privatleute so engagieren ! Und das, ohne dabei Profit für sich selbst rauszuschlagen !
Hut ab !!!

Unter www.drowninc.de kann man eure Page bewundern. Wer pflegt die sie und ist was neues geplant?

Äxl: Dein Auftritt Dirk.

Dirk: Ist mein Baby ! Eigentlich mache ich so was ja ganz gerne, aber oft fehlt mir auch die Zeit. Ich würde halt auch gerne vieles anders machen. Demnächst wird es auch eine "Angeber-Ecke" in der man unseren Axel mit einigen Größen des Metals bewundern kann.
Hier und da wird es auch ein paar kleine Spielereien geben, mal sehen…..Hab' ja irgendwann mal wieder Urlaub und dann gibt's auch Neuerungen ;-)

Thema Napster - für euch ein interessantes Gebiet?

Äxl: Wäre schön, wenn sich dadurch unser Bekanntheitsgrad potenzieren würde. Aber ich weiß nicht, ob unsere Songs dort schon vertreten sind. Ich finde Napster persönlich scheiße.

Micha: Die Idee ist ja grundsätzlich ziemlich genial, allerdings ist es so eine Sache ein Produkt was normalerweise Geld kostet dort umsonst zu bekommen, obwohl ja die Künstler sonst von den Einnahmen leben müssen. Ich schätze , dass die Verluste die dadurch entstehen nicht zu unterschätzen sind. Einer kleinen Band die um ihr Überleben kämpft und um ihre Daseinsberechtigung bei ihrer Plattenfirma, kann es das Genick breche, da die Plattenverkäufe für die Firmen das Maß der Dinge sind!

Dirk: Es kann auch dazu beitragen, überregional bekannt zu werden. Hat nicht nur
negative Seiten, so wie alle im Moment behaupten !

Habt ihr eigentlich schon CDs im Ausland (USA, Europa etc.) abgesetzt und findet man dort Drown Inc. Fans?

Äxll: Ich weiß, dass die Jungs von Sepultura, Fear Factory, Taproot, Disturbed und einige mehr ein Exemplar besitzen.

Micha: DROWN INC. Ist schon sehr international inzwischen. Man sollte das nicht überbewerten, aber es kamen Resonanzen aus der ganzen Welt. 
Wir werden wohl auch in Zukunft Magazine im Ausland bemustern und die Ergebnisse auf unserer Homepage präsentieren.

Dirk: In unserem Gästebuch sind ebenfalls diverse Eintrage aus Ami-Land, Indien
u.s.w. Ist schon Klasse, so was zu lesen!

Äxl, wie siehst Du persönlich die deutsche Metal-Szene?

Äxl: Deutscher Metal ist komisch. Ich persönlich habe mich nie sonderlich um diesen gekümmert. Mich interessierte und interessiert heute auch noch überwiegend amerikanische Musik. Spricht man hier von Metal, dann geht es um Bands wie Hammerfall oder Running Wild - halt dieser obsolete Metal. Ich stehe auf moderne, harte Musik. Außerdem besitzt Metal zu viele Klischees. Ist wirklich schade.

Äxl, wie findest Du das Internet - surfst du viel, nach was suchst Du, wo
liegen Deine Schwerpunkte?

Äxl: Ich benutze das Internet hauptsächlich zum E-Mail-Verkehr. Es ist eine großartige Erfindung. Zwar eine etwas unpersönliche Art der Kommunikation, aber vielleicht gerade deshalb interessant. Eine gewisse Anonymität ist vorhanden. Und man hat auf einen Klick die ganze Welt im Wohnzimmer. Beängstigend schön. Wenn 
ich surfe, geht es meist um Musik.

Wann kann man euch das nächste mal Live sehen?

Äxl: Wenn man zu einer unserer Shows kommt. (War der schlecht!) Ich bestätige hiermit den Auftritt am 28.04.01 auf dem Spring Jam in meinem Heimatort Nettetal-Kaldenkirchen.

Micha: Außerdem am 5.5.01 in Neerpelt/Belgien. Das ist eine Art Contest bei der es einen Auftritt auf dem Sonic Seducer Eurorock Festival zu ergattern gibt. Jeder Support ist da willkommen. Wir können da 10 Freikarten zur Verfügung stellen.

Die letzten Worte ..

Äxl: Amen. Bitte habt uns lieb.

Micha: Stay hard, Stay Inc.

Tommy: Fide sed qui vide.

Dirk: Kann ich doch jetzt noch nicht sagen ;-)

Danke für das Interview und wir sehen uns auf dem nächsten Gig!

PS: Labels & Promofirmen oder was weiß ich, MACHT DIE AUGEN AUF, die Band verdient EURE Aufmerksamkeit !!!

top <back
[fix] [good bye] [mindfist] [sad sky]
[take what's left] mixed
top
SONG: FIX 

REVIEWER: 10 FOLD B-LOW (REDAKTEUR / REVIEWER) BEWERTUNG: DROWN INC. SCHLAGEN HIER MAL SANFTERE TÖNE AN. STEHT IHNEN AUCH GUT ZU GESICHT, DER SÄNGER HAT EINE VERDAMMT AUSDRUCKSSTARKE STIMME! EIN DING IN DER ART VON "THIS LOVE"...DA FRAGT MAN SICH DOCH IMMER, WARUM SO EINE BAND ES NOCH NICHT GESCHAFFT HAT....SIND DENN ALLE PRODUZENTEN TAUB? 

USER: -B.L.T.- (ADVANCED ARTIST / REVIEWER) BEWERTUNG: EINFACH NUR GEILES TEIL, DENK MIR DAS DIESES TEIL AUCH LIVE VOLL ABGEHT, USER: EYELESS VIEW (ADVANCED ARTIST) BEWERTUNG: GEILES STÜCK! SCHÖN FETT, DIE STIMME IST SCHÖN KRAFTVOLL, AUSSER BEI DEM RUHIGEREN PARTS GEFÄLLT SIE MIR NICHT SO GUT! ANSONSTEN DAUMEN HOCH!!!

SONG: GOODBYE 

REVIEWER: 10 FOLD B-LOW (REDAKTEUR / REVIEWER) BEWERTUNG: FETTES GROOVESTÜCK DAS INS OHR GEHT. INTERESSANT IST HIER DER WECHSEL ZWISCHEN AGRESSIVEM UND MELODISCHEM GESANG. WER AUF PANTERA, MACHINE HEAD UND CHANNEL ZERO (KENNT DIE NOCH EINER?) STEHT, IST HIER MEHR ALS GUT AUFGEHOBEN. DIESER TRACK VERLEITET EINEN DAZU, VOR DEM HEIMISCHEN PC ABZUGEHEN. GUT PRODUZIERT, SOUND SCHNEIDET SICH DURCH DEINE GEHÖRGÄNGE...SO MUSS DAS SEIN!!!! GRUSS, 10 FOLD B-LOW 

USER: -B.L.T.- (ADVANCED ARTIST / REVIEWER) BEWERTUNG: HAMMER GROOVE, DAS TEIL, GEILER FETTER RIFF, MAN MERKT DAS DIE JUNGS VERDAMMT PROFESSIONELL ARBEITEN, PERFEKTES ZUSAMMEN SPIEL ZWISCHEN DEN EINZELNEN INSTRUMENTEN HAMMER MUSIKER HAMMER SONGS GEIL 

USER: THE UNKNOWNINTHRIGNOUA (ADVANCED ARTIST) BEWERTUNG: LEIDER IST DIE ABSPIELQUALITÄT HIER NICHT SO GUT, SONST WÜRD ICH ES VOLL UME AUFDREHEN UND MEINE NACHBARN AUS DEM HAUS SCHEUCHEN. MFG, MICHI. USER: TRICKORTREAT (PROFI ARTIST) BEWERTUNG: WAT´N TEIL !!!!!!!!!!!!! DICK, DICK!!!! MEHR FÄLLT MIR NICHT EIN!!!!!! GRUß "DER" ROB UND DENKT DRAN T.O.T. IS WATCHIN´U!!!!! ;-D 

USER: ROXX (ARTIST) BEWERTUNG: BAY-AREA-THRASH AUS D´DORF. IS´JA AUCH "BAY-AREA"...SO VON WEGEN RHEINUFER UND SO... IM ERNST: ICH DACHTE, SO EINE MUSKKRICHTUNG WIRD NICHT VON DEUTSCHEN BANDS GESPIELT...RESPEKT UND VIER PUNKTE. KLASSE PRODUKTION ÜBRIGENS (STARK ARRANGIERT)

SONG: MINDFIST 

REVIEWER: 10 FOLD B-LOW (REDAKTEUR / REVIEWER) BEWERTUNG: DIE WELT HAT FEAR FACTORY VERLOREN...DAS MACHT ABER GAR NICHTS, DENN HIER HABEN WIR EINEN WÜRDIGEN NACHFOLGER GEFUNDEN...UND DER IST AUCH NOCH BESSER. DIE DRUMS KLINGEN VERDAMMT NACH PANTERA`S "COWBOYS FROM HELL", TRETEN DEFINITIV AR**H...!!! DER BASS PUMPT DICH UM, DER SÄNGER HAT EIN KLASSE STIMMCHEN, ACH WAS, FETTES ORGAN, UND DIE GITARREN ERZEUGEN DEN NÖTIGEN DRUCK, UM DIR DAS HIRN KOMPLETT AUS DER BIRNE ZU PRÜGELN. SEHR SAUBER UND PROFESSIONELL GESPIELT, MAN HÖRT DIE JAHRELANGE ERFAHRUNG DER BAND...UNBEDINGT MAL REINHÖREN!!! GRUSS, STEFFIE (GITARRE / 10 FOLD B-LOW) 

USER: -B.L.T.- (ADVANCED ARTIST / REVIEWER) BEWERTUNG: JEMANDEN BESSER ALS FF ZU BEZEICHNEN IST SCHON EINE RISKANTE SACHE, VORALLEM WENN DER VERGLEICH NICHT STANDHÄLT, DIESES STÜCK HAT NÄMLICH NE MENGE EIGENDYNAMIK, UND SOLLTE DAHER AUCH NICHT MIT ANDERN GRÖSSEN VERGLICHEN WERDEN, AGGRESSIVE VOCALS,COOLES RIFFING,DRUMMING SITZT,GEILE SONGSTRUKTUR.... LIVE SICHER DER HAMMER 

USER: KONSIN (ADVANCED ARTIST) BEWERTUNG: WIESO SCHREIBT STEFFIE UND ÜBERHAUPT JEDES MITGLIED VON 10 FOLD B-LOW IMMER SO EINEN SPIEßERMIST IN IHRE BEWERTUNGEN? DER TRACK HIER IST MEINER MEINUNG NACH GUT PRODUZIERT, ICH HÄTTE LIEBER NOCH ETWAS AN DEN GITARREN HANTIERT, ABER DAS INTERESSIERT JA NICH'. JA, SONST FINDE ICH DIE STRUKTUR DES TRACKS NICHT SO TOLL. ABER ES IST AUF JEDEN FALL SCHÖN ZU HÖREN, DASS ES AUCH SCHNELLE GITARRENMUSIK SCHAFFT, SICH NICHT SO LOFI-MÄßIG IN EIN VERSCHWOMMENDES ETWAS ZU VERWANDELN WIE ES BEI VIELEN ANDEREN METALBANDS AUF DIESER MUSIKPLATTFORM DER FALL IST. 

USER: DESERT STORM (ADVANCED ARTIST) BEWERTUNG: HEY JUNGS DAS GEHT AB, DER SONG ERINNERT MICH WIE STEFFIE MEINT EBENFALLS EIN WENIG PANTERA (NICHT NEGATIV GEMEINT - ENDLICH GIBT ES ANDERE GEILE BANDS AUF DIESEM SEKTOR) IHR BRINGT ABER AUF JEDEN FALL EUEREN GANZ EIGENEN STIL EIN, DER ES WOHL NOCH BIS GANZ OBEN IN DIE METALCHARTS SCHAFFEN WIRD DESERT STORM 

USER: MORON MAFIA (PROFI ARTIST / REVIEWER) BEWERTUNG: DER SONG IS GUT. SOUNDMÄßIG FETT, SAUBER GESPIELT. WAS MIR FEHLT SIND EIGENE IDEEN, KLINGT ZU SEHR NACH NEM MISCH AUS OVERKILL, CHANNEL ZERO UND PANTERA. WOBEI DAS AUCH ALS KOMPLIMENT AUFGEFASST WERDEN KANN. ROCKEN TUT'S OHNE ZWEIFEL, LIVE GARANTIERT N HAMMER. 

USER: ROXX (ARTIST) BEWERTUNG: AUCH HIER: WESTCOAST THRASH VOM FEINSTEN. SAUBERE PRODUKTION, SEHR GUTE SHOUTS. JUNGS, IHR ÜBERZEUGT MICH MEHR UND MEHR. DER VERGLEICH ZU PANTERA ODER GAR FF (!!) HINKT MEINER MEINUNG NACH DOCH ARG. DEN SOUND SCHON MAL MIT SLAYER VERGLICHEN? PAßT MEINER MEINUNG NACH BESSER. ROCK ON

SONG: SAD SKY 

REVIEWER: 10 FOLD B-LOW (REDAKTEUR / REVIEWER) BEWERTUNG: WOW, DAS IST EIN STAMPFER!!! DER TRACK MARSCHIERT QUASI STRAIGHT NACH VORNE. STEH KOMPLETT AUF DIESE GITARREN! WAS EIN DRUCK!!!! FETT!!!! MEIN FAVORIT VON DROWN INC. !!!! WENN ES DOCH MEHR BANDS GÄBE, DIE QUALITATIV SO HOCHWERTIG SIND...DIE LAUT-LEISE DYNAMIK DES TRACKS IST GUT EINGESETZT UND HÄLT DIE SPANNUNG. DIE DOUBLEBASS IST SOWAS VON...HMMMMMMM....WAHNSINN! DER SONG VERMITTELT GENAU DAS FEELING, DAS ICH HEUTE BRAUCHE UM DEN TAG ZU ÜBERSTEHEN.... GRUSS, 10 FOLD B-LOW 

USER: ALICE D. (ARTIST) BEWERTUNG: DIE NUMMER ZIEHT EINEM DEN TEPPICH UNTER DEN FÜßEN WEG. GIBT DIR ECHT DIE VOLLE KANTE. 

USER: RAD-KICK (ARTIST) BEWERTUNG: GUTE KOMPO!

SONG: TAKE WHAT'S LEFT 

REVIEWER: -B.L.T.- (ADVANCED ARTIST / REVIEWER) BEWERTUNG: SCHEINT SO ALS OB SICH DER LINE UP WECHSEL POSITIV AUSWIRKT. ABGESEHEN VON DER SOUND QUALITÄT, DIE NICHT ÜBERZEUGEN KANN, GEFÄLLT DER REST VON SOUND DOCH SEHR GUT. WAS AUCH TEILWEISE VON DEM NEUEN VOCALIST ABHÄNGT, VIELLEICHT VERMISST MAN NOCH ETWAS EIGENSTÄNDIGKEIT,ABER ES SIND GUTE ANSÄTZE VORHANDEN 

USER: WESTI (ARTIST) BEWERTUNG: WIE EINE BAND SICH VERKAUFT, IST DOCH EIGENTLICH SCHEISSEGAL... SOLANG DIE BAND MERKT, DAS ES GENAU DAS IST WAS EINEN WEITER BRINGT, DANN WIRD DAS AUCH DIE RICHTIGE ENTSCHEIDUNG FÜR SIE SEIN. UND DROWN INC. MACHEN ES ZEHNMAL BESSER ALS ALL DIE ANDEREN BANDS, DIE NÄHMLICH WELTMEISTER IM GARNIX MACHEN SIND. UND DAS SPIEGELT SICH AUCH IN DER MUCKE WIEDER. DER SÄNGER IST SCHWEINEGEIL (AUCH WENN GEWISSE ÄHNLICHKEITEN MIT DEM SUFFKOPP VON F***IN PANTERA VORHANDEN SIND) UND DIE RESTLICHEN JUNGS BIETEN IHM DEN DAFÜR AMTLICHEN SOUNDTEPPICH, DER MIT SICHERHEIT AUCH NICHT NEU ODER SONST WAS IST, ABER SIE KOMMEN AUF DEN PUNKT UND ÜBERSPANNEN NICHT DEN ALLGEMEIN BEKANNTEN BOGEN. FÜR DEN SOUND KÖNNT IHR WAHRSCHEINLICH GENAU SO WENIG, WIE ALL DIE ANDEREN BANDS, DENEN EINFACH DIE KOHLE FEHLT FÜR VÖLLIG ÜBERTEUERTE PRODUKTIONEN UND MIT DENEN SIE DANN AUCH NICHT WEITER KOMMEN ALS MIT DEM WAS SIE VORWEISEN KÖNNEN. UND MAL IM ERNST: WAS IST DEN EHRLICHER?! HANDGEMACHTE MUSIK, DIE OHNE UNNÖTIGE EFFEKTE DAHERKOMMT ODER ÜBERPRODUZIERTER KRAM, DER MÖGLICHST SO KLINGT, WIE TRENDY BAND XYZ?! ICH JEDENFALLS BEOBACHTE EUCH WEITER UND WENN ICH EUCH IRGENDWO LIVE SEHEN KANN, BIN ICH DABEI...EUER STUFF KLINGT GEIL UND EHRLICH...WEITER SO - 5 STERNE - !!! FUCKIN´GREEZ, WESTI (..UND NICHT BEZAHLT FÜR DIE WERTUNG ;)...) 

USER: 10 FOLD B-LOW (REDAKTEUR / REVIEWER) BEWERTUNG: GROOVETIME! DER TRACK HIER GEHT GUT AB UND ZEICHNET SICH DURCH EINEN INTERESSANTEN AUFBAU AUS. PANTERA SIND (FÜR MICH) SEIT DER REINVENTING THE STEEL TOT, UND HIER HABE ICH FÜR MICH DIE WÜRDIGEN NACHFOLGER ENTDECKT. SOLL NICHT HEISSEN, DAS DIESE BAND HIER KOPIERT, SONDERN DAS SIE DAS FEELING EINER "VULGAR DISPLAY OF POWER" VERMITTELN! FETTE BEATS, KRASSE GITARREN UND EIN SÄNGER, DER VON SEINEM FACH ETWAS VERSTEHT!

MIKE, N/A, 2002-01-26, IP:64.0.99.137 RATING: 9,00 EMAIL: N/A, WEBSITE: WWW.MEKKEM.COM "WALK IN LINE" GREAT RIFFS, GREAT VOCALS, MINDFIST IS GREAT, HARD KICKS ALWAYS ROCK, JUST GREAT WORK! RESPECT

RONNIE HENRY, PENNSYLVANIA, 2001-12-30, IP:12.4.188.216 RATING: 10,00 EMAIL: HOLLOWPOINT@ACSWORLD.NET, WEBSITE: WWW.MP3.COM/RONNIEHENRY YOUR MUSIC IS AWSOME!IT ROCKS MAN I LOVE IT!!THE GUITARS ARE A SWARM OF HORNETS STINGING ITS LISTENERS!THE DOUBLE BASS IS LIKE SNOW PLOW DRIVEN NUTS INTO A FRENZY OF DESTRUCTION! MIND FIST IS A SONG WELL PUT TOGETHER YOU GOT MY 10!ROCK ON GUYS

JAMES, SEKORA, USA, 2001-11-19, IP:63.226.3.24 RATING: 10,00 EMAIL: SEKORA54@YAHOO.COM, WEBSITE: WWW.MP3.COM/SEKORA OUTSTANDING TUNE! LOVED THE EFFECTS ON THE VOCALS. GREAT ALL AROUND PRODUCTION VALUES. EXCELLENT!

MALCOLM KEREC, AUSTRALIA, 2001-10-18, IP:203.47.66.122 RATING: 7,00 EMAIL: MALCOLM.KEREC@HCN.COM.AU, WEBSITE: WWW.MP3.COM/SPACEISDEAD I LISTENED TO "MINDFIST". FAST, HARD & ROCKING! DOUBLE KICK DRUM PUSHES THROUGH WELL & IS COMPLEMENTED BY SOME NICE FAST GUITAR WORK.....I LOVED THE BREAKDOWN BIT OF THE SONG, WORKS WELL...

TONY (VOCALS), CHESTERTON, IN U.S.A., 2001-09-22, IP:24.14.113.29 RATING: 8,00 EMAIL: 2AMLOGIC@CORPORATEDIRTBAG.COM, WEBSITE: WWW.ANGELFIRE.COM/SUPER/2AMLOGIC I ONLY LISTENED TO "MINDFIST" AND THIS STUFF ROCKS. I CAN IMAGINE DROWN INC. HAVING HIGH-ENERGY SHOWS. THIS IS GOOD ROCKIN STUFF WITH GREAT DRUMMING.

ALE FROM SOUNDFREEK, ARGENTINA, BS. AS., 2001-08-31, IP:24.232.1.206 RATING: 9,00 EMAIL: ALE@SOUNDFREEK.COM, WEBSITE: WWW.MP3.COM/SOUNDFREEK SONG: 'MINDFIST' YEAH! STRAIGHT DOUBLE BASS DRUM, THIS IS FUCKING GOOD! VERY GOOD, REMINDS ME OF PANTERA 'COWBOYS FROM HELL' ERA AND DRUMS SOUND LIKE FEAR FACTORY'S RAYMOND HERRERA. THE GUITAR RIFFS ARE OF PREMIUM QUALITY. DRUMMER IS FUCKING GOOD AND PRECISE. HIGHLY RECOMMENDED.

BIANCA, PHILADELPHIA PA, 2001-08-11, IP:64.12.104.161 RATING: 7,00 EMAIL: BT3METAL@YAHOO.COM, WEBSITE: WWW.MP3.COM/BT3 AFTER LISTENING TO "FIX"... I ENJOYED THE DIFFERING FEEL OF THE RIFFS, FROM SOFTER TO HARDER/LOUDER AND SOFTER. IT'S VERY GOOD TO HEAR A SINGER WHO CAN BOTH SING AND GROWL/SCREAM. CATCHY TUNE. THE ONLY THING I DIDN'T LIKE WAS THE SINGER SOUNDED KIND OF DETACHED, LIKE HE WASN'T REALLY FEELING IT. ON THE WHOLE THOUGH I ENJOYED IT.

DAN, WILLIAMSTOWN, NJ, 2001-07-15, IP:24.4.252.9 RATING: 9,00 EMAIL: N/A, WEBSITE: WWW.MP3.COM/FORCEOFNATURE VIEW MEMBER PROFILE GREAT PRODUCTION OF GOOD METAL! HEAVY WITH SOME MELODY. LOVE THE BRIDGE IN GOOD BYE- I WISH IT WAS LONGER. WOULD LOVE TO HEAR SOME GUITAR SOLOS OR THEMES OVER THIS. KEEP KICKING ASS.

HAMISH DAVIDSON, MELBOURNE, VICTORIA, AUSTRALIA, 2001-07-14,IP:203.108.0.57 RATING: 9,00 EMAIL: HAMISH@HAMISHDAVIDSON.COM, WEBSITE: WWW.MP3.COM/HAMISHDAVIDSON "FIX" WAS JUST WHAT I NEED TO RAISE MY SPIRITS ONLY MINUTES BEFORE MIDNIGHT... GOOD TUNE. PLENTY OF VARIATION. BALLSY SOUND! KEEP IT UP!

DAN, N/A, 2001-05-18, IP:64.12.103.164 RATING: 7,00 EMAIL: N/A, WEBSITE: N/A TIGHT SOUND, BREAKS IN MINDFIST SOUND GREAT. I LIKE THE BALANCE OF THE MIX, NOTHING GETS TOO OVERPOWERED. YOU GUYS KNOW WHAT YOU'RE DOING, AND SUCCEDE IN DOING IT.

ADAM, N/A, 2001-05-06, IP:24.17.158.117 RATING: 10,00 EMAIL: BYEMRSMITH@HOME.COM, WEBSITE: WWW.MP3.COM/THEBLOOMS POWERFUL TUNES DELIVERED WITH A PUNCH. IF YOU LIKE IT HARD, YOU'LL LOVE THESE GUYS.

SCOTT, ST. LOUIS, 2001-04-26, IP:172.133.181.145 RATING: 9,00 EMAIL: HOOK_MANIA@YAHOO.COM, WEBSITE: N/A ALL I CAN SAY IS YES I CAN FEEL IT. MINDFIST IS A KICK ASS SONG. VERY EASY TO LISTEN TO. GREAT SOLID METAL RIFFING AND THE VOCALS MATCH THEIR MUSIC PERFECTLY!

MYT, N/A, 2001-04-24, IP:195.252.48.243 RATING: 9,00 EMAIL: N/A, WEBSITE: WWW.MP3.COM/SILENTWATCHER FOUND YOUR MUSIC THROUGH MBI RECORDS, I'M NOT THAT KEEN ON METAL BUT I DO REALLY ENJOY YOUR MUSIC WHEN I'M IN THE MOOD FOR IT. REALLY GREAT METAL.

MULTIPLE MIGGS, COLORADO, 2001-04-23, IP:172.156.153.101 RATING: 10,00 EMAIL: HOTSTUDIOMIX@AOL.COM, WEBSITE: WWW.MP3.COM/MULTIPLEMIGGS TALENTED FUCKERS--WHAT CAN I SAY?! LISTENING TO "DOMINANCE OF WILL"--VERY GOOD! TIGHT SOUNDING--GREAT RECORDING AND THEY OPENED FOR GODSMACK! ~KELLEY

GANIMEAD*, FLORIDA, USA, 2001-04-21, IP:209.214.129.139 RATING: 10,00 EMAIL: GANIMEAD@HOTMAIL.COM, WEBSITE: WWW.MP3.COM/GANIMEAD MY GENRE IS AMBIENT/ABSTRACT, SO WHAT AM I DOING HERE YOU MAY ASK. I FIRST ENCOUNTERED THIS VERY POPULAR GERMAN BAND WHEN THEY ASKED IF I WOULD 'CHECK OUT' ONE OF THEIR NEW SONGS. PREVIOUS TO THIS REQUEST I HAD ALWAYS VEERED AWAY FROM THIS STYLE (AGE BEING ONE THING). ANYWAY I WAS REALLY IMPRESSED BY THE SHEAR ENERGY PROJECTED FROM THIS GROUP. REAL HARD BEATS AND VOCALS THAT REALLY KNOCK YOUR SOCKS OFF. I BECAME AN IMMEDIATE FAN. I WOULD REALLY LOVE TO HEAR THESE GUYS LIVE AND GET INTO THEIR ATMOSPHERE AND VISUAL EFFECTS, WHICH I AM TOLD IS AN EXPERIENCE TO BEHOLD. ONE THING I HAVE LEARNED IS THAT YOU ARE NEVER TOO OLD TO ROCK!!! THANKS TO DROWN INC.

BOB, GRAND JUNCTION, CO., 2001-04-16, IP:152.163.197.178 RATING: 10,00 EMAIL: IPLAGUITR@AOL.COM, WEBSITE: WOULD.IWARP.COM I'VE BEEN LISTENING TO THESE GUYS FOR A WHILE AND THEY ARE INCREDIBLE. HEAVY AS HELL AND INTENSE INDEED! ONE OF THE BEST BANDS I'VE ENCOUNTERED ONLINE. KEEP IT UP!

press [1] [2] [3] [4]  top
quelle: Westdeutsche Zeitung - 23.11.1999

Durchs Internet surfen bis zum Plattenvertrag Die Power-Metaller von "Drown" bekamen übers Netz sogar ihr Video umsonst / Fans in Brasilien, Finnland und Korea

Von Dieter Sieckmeyer

"Dominance of Will" heißt die erste CD mit vier Titeln, die "Drown" in diesem Jahr aufgenommen hat. Und die Düsseldorfer Olli Albrecht, Dirk Preylowski, Tommy Presch und Michael Rutta wollen unbedingt. Nämlich einen Plattenvertrag. Um diesem Ziel näher zu kommen, machen die Vier nicht nur Musik. Jedes Bandmitglied wird auch zur "Büroarbeit" verdonnert. "Ich kümmere mich ums Internet, einer macht unsere Homepage und einer besorgt Auftritte", sagt Bassist Tommy zur Arbeitsteilung. Vor allem die neuen Medien haben es dem Quartett, das sich seit zwei Jahren dem "Power Metal" verschrieben hat, angetan. "Da können Musiker unheimlich viele Kontakte knüpfen", hat Michael festgestellt, der für seinen besonders kraftvollen Stil bei der Bearbeitung seines Schlagzeugs bekannt ist. Der größte Erfolg: "Drown" hat gerade den Internet-Wettbwerb "Hard '99" gewonnen. 29 Bands stellten jeweils einen ihrer Songs "online". Den konnten sich Surfer herunterladen und damit eine eigene CD zusammenstellen. Michael: "Gewonnen hatte die Band, deren Song am meisten gewählt wurde. Und das war unserer." Belohnt werden soll der Erfolg im nächsten Jahr mit einem Auftritt bei einem größeren Festival. Übers Internet kommen die Vier auch an viele ihrer Auftritte. Besonders praktisch: Wer die Band buchen will, kann am Computer gleich hören, was "Drown" zu bieten hat. So entstanden nicht nur Kontakte zu Metal-Fans und Veranstaltern in Bad Oldeslohe, Kassel oder Lemgo. Bis nach Finnland, Korea und Brasilien sind die harten Klänge aus Düsseldorf schon gedrungen. "Das ist schon komisch, wenn da irgendwo jemand deine Songs hört", kommentiert Tommy die musikalische Globalisierung.Zu ihrem ersten Video kam die Band - natürlich - auch übers Internet. In Ludwigshafen suchten angehende Filmer im Rahmen eines Workshops eine Band, mit der sie ein Musikvideo drehen konnten. So kam "Drown" nicht nur zu einem viertägigen Kurzurlaub, sondern zu einem kostenlosen Video. Davon können andere Gruppen nur träumen.Aktiv ist die Gruppe aber nicht nur am Computer. Tommy, der in einer Medienagentur arbeitet, wertet regelmäßig Zeitungen aus, sucht nach geeigneten Wettbewerben oder Auftrittsmöglichkeiten. Und wenn in der Nähe eine bekannte Metal-Band auftritt, klingelt Michael bei dem Veranstalter an und fragt, ob nicht noch ein passender Support gesucht wird. "Wir sind vor allem eine LiveBand und wollen möglichst oft auf die Bühne, um immer besser zu werden", sagt Michael. Und nicht nur Fans der ganz harten Klänge wollen die Düsseldorfer ansprechen: "Wir haben auch schon manchen Nicht-Metaller bekehrt". Live erleben kann man "Drown" am 17. Dezember im Klever "Radhaus" und einen Tag später in Essen im "Saloon". Aktuelle Informationen über die Aktivitäten der Band findet man regelmäßig auf der Homepage unter www.drown.de.

top <back
quelle: Neuss-Grevenbroicher Zeitung - 18. Oktober 1999 

Das breite Spektrum harter Töne bei den "Norfer Nights Of Evil" in Haus Derikum "Exchased" überzeugte durch gute Sänger und stimmige Bühnenpräsenz

Derikum. Zum sechsten Mal veranstaltete die Freizeitstätte Haus Derikum am vergangenen Wochenende das zweitägige Rockfestival "Norfer Nights Of Evil`. An zwei Abenden stellten jeweils vier Bands unter Beweis, dass der Kreis Neuss und Umgebung eine große Vielfalt unterschiedlicher Rockmusik zu bieten hat. Den Anfang machten am Freitagabend "Abyssaria" aus Dormagen. Leider muss man ihren Auftritt wohl als den misslungensten der beiden Abende betrachten, obwohl sie dem etwas plakativen Namen des Festivals sicherlich am ehesten gerecht wurden. Der Großteil des Publikums fand ihre Bemühungen, ultra-böse zu wirken, allerdings eher niedlich. Außerdem entfaltet Black Metal-, wie ihn "Abyssaria" spielen, seine Wirkung nun einmal nur bei hoher Lautstärke. Da bei ihnen aber alle Zutaten außer Gitarre, Bass und Gesang aus dem Computer kamen, und dieser nur etwas mehr als Zimmerlautstärke zuließ, wandte sich das Publikum bald lieber gemütlichen Gesprächsrunden als der Bühne zu. Das änderte sich bei "Sterile Vision" aus Düsseldorf. Die Band um die Brüder Ingo (b) und Heiko (g) Oberpichler spielt schön seit fünf Jahren zusammen und verfügt über einige Live-Erfahrung. Ihre Musik, ursprünglich im komplizierten Progressive Metal verwurzelt, hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr in Richtung nachvollziehbareren Rocks entwickelt. So konnten sie denn auch mit der Betonung des Grooves erste Bewegung und Stimmung in die rund 60 Zuschauer bringen. Lediglich die Ansagen von Sänger Antonio Brettschneider hat kein Mensch verstanden, da er leider fast so breit wie das musikalische Spektrum seiner Band war .. .

Professionell wurde es dann bei den Düsseldorfern "Drown". Die Band bezeichnet ihre brachiale Musik selbst als Power-Metal-Core. Auch hier machte sich die Live-Erfahrung bezahlt - die Band trat unter anderem Anfang Oktober im Vorprogramm der kommenden US-Heroen Godsmack in Köln auf und brachte, zusammen mit einigen provokanten Ansagen ("Die Kölner waren aber lauter!"), zumindest die härtere Fraktion im Publikum schnell auf Touren.

Den imaginären Siegerpokal des Abends trug allerdings das Sextett "Exchased" aus Neuss und Düsseldorf davon. Mit ihrem recht traditionellen Gothic Metal brachten sie nicht nur die schwarz gewandeten Zuschauer auf ihre Seite. Zwei gut miteinander harmonierende Sänger, fähige Instrumentalisten-vor allem LeadGitarrist Burkhard, der auch noch mit einem Querflöten-Einsatz überraschte - und eine stimmige Bühnen-Präsenz sorgten dafür, dass die melancholischen Kompositionen ihre volle Wirkung entfalten konnten. Nach dem letzten, spanisch gesungenen Song und abschließendem Schlagzeug-Solo konnte die Band den verdienten Applaus genießen. Und mit Burkhards Freundin Billy gab es an diesem Abend wenigstens eine Frau auf der Bühne, auch wenn sie nur das wacklige Schlagzeug zusammenhielt. 

Markus Heinz

top <back
quelle: Lippische Landeszeitung - 05.03.1998

Die Wände wackelten und Bretter brachen

Blomberg (bj). Die Wände wackelten, und auf dem Höhepunkt des Abends brachen ein paar Bretter am Bühnenaufbau zusammen: Das erste Blomberger Hardcore-Crossover-Meeting im Jugendzentrum QUZ war ein voller Erfolg. Vier Bands gaben eigene Stücke, aber auch Kompositionen berühmterer Bands zum besten und brachten damit über 110 Zuhörer zum Toben. "Weak Minded" aus Lage machten den Anfang, und schnell brachten sie das anfangs etwas zurückhaltende Publikum dazu, sich voll und ganz auf die Musik einzulassen. Die Lemgoer Bands "10's" und ;,Age of Sorrow" bauten die Stimmung weiter auf und ebneten den Weg für den Höhepunkt des Abends. Die extra aus Düsseldorf angereiste Band "Drown" zeigte eine Stunde lang, was sie unter Crossover.versteht und brachte damit das JUZ endgültig zum Kochen.

"Leider waren bis zu diesem Zeitpunkt schon ein Großteil der Zuhörer gegangen, weil es ziemlich spät war", bedauerte Peter Meiertöns, Gitarrist der Band "Age of Sorrow", die gleichzeitig als Initiator des Spektakels fungierte. Zum Höhepunkt des Abends geschah allerdings ein Mißgeschick, als, wie Meiertöns der LZ berichtete, einige der "Bretter, die die Welt bedeuten" in sich zusammenbrachen. Passiert ist bei dem kleinen Mißgeschick allerdings glücklicherweise nichts. "Wenigstens haben wir genug Zuhörer gehabt, wir rechneten ja mit schätzungsweise 70 Leuten, aber wir wären auch zufrieden gewesen mit einem Einspielergebnis von Plus-Minus-Null",sagte Meiertöns.

top <back
quelle:Visions - 11/1999

Laut Plattenfirmen-Info haben Godsmack in den USA eine Million Platten verkauft, "das bedeutet Goldstatus". Nun, in den USA wurden die Richtwerte noch nicht gesenkt, eine Mille bedeutet immer noch Platin! Wer weitere Fakten möchte: Das selbstbetitelte Debüt ist seit über 40 Wochen in den `BillboardCharts' vertreten, erreichte als höchsten Stand Platz 22, tummelt sich in den 50ern, verkauft sich demnach immer noch gut. Die Band ist also heiß. Um so ernüchternder muss es für die vier Amis aus Boston gewesen sein, an diesem Abend für knapp 100 Zuschauerlein gerockt zu haben. Vielleicht ein Grund, warum es nach 55 Minuten keine Zugabe gab? Oder weil der Düsseldorfer Support-Act Drown mit seinem selbst angepriesenen `Powermetalcore' zwar das Dutzend eingefleischter Fans begeistern konnte, aber mehr nicht? Zu eintönig klangen die Songs, zu wenig konnte Shouter Oliver Albrecht überzeugen. Nicht ohne Grund überließ er beim Kiss-Cover "